Sonderfahrt auf der Museumstramway Mariazell am 29. 10. 2023

  • Am 29. 10. 2023 nahm ich an der von Karl Zellhofer organisierten Sonderfahrt auf der Museumstramway Mariazell teil. Hier mein Reisebericht, den ich in mehreren Teilbeiträgen hier einstellen werde.

    Die Anreise

    Abfahrt in St. Pölten um 08:37 Uhr mit dem R 6807 mit dem ET 6, dem vier Panoramawagen beigegeben waren. In St. Pölten herrschte noch Nebel, der sich im Laufe der Fahrt durch das Pielachtal allmählich lichtete:

    Neben dem R 6807 war der R 6891 „Ötscherbär“ mit der E 10 und Planabfahrt um 08:42 Uhr bereitgestellt. Interessant war, dass der Zug weder auf den Bahnsteigmonitoren noch auf der großen Anzeigetafel in der Bahnhofshalle angekündigt war:

    Nach Gösing rückte zum ersten Mal der Vaterberg, besser bekannt als Ötscher, ins Bild:

    Blick zurück auf die Panoramawagen auf einem der Viadukte zwischen Gösing und Annaberg-Reith:

    Schöne Herbststimmung bei der Fahrt entlang des Stausees zwischen Annaberg-Reith und Wienerbruck:

    Die Ötscher-Rückseite, gesichtet zwischen Wienerbruck und Erlaufklause:

    Die Fahrt entlang der Zinken ist für mich der schönste Teil einer Fahrt mit der Mariazellerbahn:

    Ankunft der Himmelstreppe in Mariazell mit fünf Minuten Verspätung, nicht zuletzt deshalb, weil sich die vier Panoramawagen bei der Bergfahrt ab Laubenbachmühle doch ziemlich bemerkbar machten und die Verspätung zeitweise bis zu acht Minuten betrug. Dazu trug auch ein unfreiwilliger Stop in der Steigung knapp vor der Betriebsausweiche Oberbuchberg bei:

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 29. 10. 2023.

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Erste Fahrt zum Promenadenweg

    Zur Orientierung habe ich hier den Streckenplan der Museumstramway eingestellt:

    Quelle: Open Railway Map-Screenshot

    Die erste Fahrt auf der Museumstramway führte zur Haltestelle Promenadenweg. Dafür war im Bhf. Mariazell die Wiener Garnitur G2 2067 (1907, Grazer Waggonfabrik) + k5 3970 (1919) bereitgestellt.

    Der Mzb-Bahnhof mit dem Ötscher im Hintergrund:

    Erster Fotohalt gleich nach der Ausfahrt aus Mariazell. Rechts das ehemalige Mzb-Gleis nach Gußwerk:


    Das 760 mm-Gleis in Richtung Gußwerk endet an einem Prellbock:

    Das ehemalige Mzb-Einfahrsignal aus Richtung Gußwerk steht noch immer:

    Fahrt über den Damm über den Türkengraben mit dem Gleisdreieck im Hintergrund. Nach links geht das sogenannte Urwaldgleis ab, das zum Abstellen noch aufzuarbeitender Fahrzeuge genutzt wird:

    Der Damm über den Türkengraben, das Gleisdreieck, die 1.626 m hohe Gemeindealpe und der 1.892 m hohe Ötscher prägen die Szenerie:

    Das Streckenende bei der Endstation Promenadenweg-Grazer Bundesstraße ist erreicht. Die Verlängerung der Strecke in Richtung Ortszentrum bis zum bestehenden Busparkplatz steht auf der Wunschliste der Betreiber der Museumstramway:

    Fotos: dr. bahnsinn

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  • Der Museumsbesuch

    Im Anschluss an die erste Fahrt zum Promenadenweg fand ein kurzer Museumsrundgang statt. Die Fotoausbeute ist leider etwas mager, da auf Grund der Enge in der Remise brauchbare Aufnahmen praktisch unmöglich sind. Die aus- bzw. abgestellten Fahrzeuge wären es aber wert, dem Museum einen ausführlichen Besuch samt fachkundiger Führung abzustatten. Es würde hier zu weit führen, die zu sehenden Fahrzeuge aufzuzählen, weshalb ich empfehle, die auf der HP der Museumstramway verlinkte Fahrzeugliste aufzurufen.

    Blick auf die Remise aus Richtung Erlaufsee. Im Mittelgrund ist die Einfahrweiche in die Remise zu sehen. Links das Mzb-Gleis:

    Gleiswirrwarr vor der Remise:

    Der Wiener Triebwagen D 299 (gebaut bei Ringhoffer im Jahr 1900) befindet sich in der Ursprungsausführung:

    Der Wiener Tw K 2362 (gebaut 1913 bei Siemens) im Zustand des Jahres 1924 kam vom VEF nach Mariazell und war Versuchstriebwagen für den Stadtbahnbetrieb:

    Bei diesem Wagen lässt mich mein Gedächtnis im Stich. Ich vermute aber, dass es sich um einen Wagen der ehemaligen Straßenbahn Baden handelt. Vielleicht kann ein User hier meinem gedächtnis auf die Sprünge helfen:

    Links der Tw 4 (gebaut 1909 von MAN) der Salzburger Straßenbahn, auch Stadtbahn genannt, die ebenso wie der Tw 4 dortselbst das Zeitliche segnete. Rechts der Tw CMg 1607 der LWP (Lokalbahn Wien-Preßburg, gebaut 1912) in der Ursprungsausführung:

    Elegantes Interieur im CMg 1607, entworfen vom bekannten Architekten Josef Hoffmann:

    Fotos: dr. bahnsinn

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