[IT] Leitner baut Seilbahn für Äpfel – Ersetzt 6000 Lkw-Transporte

  • Wir hatten ja auch genug eigene Äpfel, aber die waren eher für Apfelsaft und Schnaps zu gebrauchen und weniger zum Einlagern fürn Winter. Und wenn man einen Kübel voll geprockt hat hatte man schwarze Finger, vor unserem Haus war die Bundesstraße...

    Bleifreibenzin, Kat und Autobahnumfahrung hats damals ja alles nicht gegeben...

  • Der Apfel braucht ein warmes, sonniges Klima. Dem ist es in Nordtirol, bis auf ein paar günstige Lagen, sicher zu kalt.

    Beschwert hat sich keiner ;)

    Wobei der Landecker Talkessel sogar relativ sonnenreich ist!

    Aber so wirklich gut waren halt doch jene von jenseits der Grenze...

    (und ein Grund, sich eine Pizza zu genehmigen - auch wenns politisch nicht ganz korrekt war..., aber kulinarisch haben die angesiedelten Süditaliener halt doch auch was beigesteuert... ;)

  • 200 ha Obstfläche

    ...

    Knapp 50 Prozent der Anbaufläche und mit einer Jahresernte von rund 3.500 t ist der Apfel die Hauptkultur in Tirol.


    Das ist ein bissl mehr als nix. Und 3500to / 770.000 EW sind 4,5kg pro Einwohner bzw. 12g pro Einwohner und Tag. Jetzt gehe ich einen Apfel wiegen, um herauszufinden, wie oft man da einen Apfel essen dürfte.

    Edit:

    Ein Apfel, Durchmesser 7.6cm, wiegt 185 Gramm, da dürfte jeder Tiroler also maximal alle 15 Tage einen Apfel essen, wenn man ohne Importe auskommen wollte. Selbstverständlich inclusive Apfelstrudel, Kompott, Apfelmus zum Kaiserschmarren und Äpfel in flüssiger Form (Saft und Obstler).

    Ohne Import aus Südtirol geht sich da sicher nix aus.


    Mit Bitte um Kontrolle (Rechenfehler)

    Einmal editiert, zuletzt von grubenhunt (19. November 2023 um 23:11)

  • Der Apfel braucht ein warmes, sonniges Klima. Dem ist es in Nordtirol, bis auf ein paar günstige Lagen, sicher zu kalt.

    Durch den Klimawandel ändert sich das schneller als erwartet.

    Und auch Trauben gedeihen ganz brauchbar in Nordtirol.

    Wein aus Tirol: Wenn Reben bergsteigen
    Weinbauern in Nordtirol: einst belächelt, sind heute ihre Weine preisgekrönt. Immer mehr Alpen-Winzer keltern Qualitätswein in Tirol.
    www.tirol.at
  • Es macht ja durchaus Sinn, Lebensmittel, die bei uns nicht so gut wachsen, aus dem Ausland zu holen, es müssen ja nicht grad die Kartoffel aus Ägypten sein...

    Mein Cousin hat eine kleine Nebenerwerbs-Landwirtschaft, und früher hat er alle Wiesenflächen im Dorf, die von den Eigentümern nicht mehr gemäht wurden, gemäht, um Heu fürn Winter zu bekommen. Das tut er immer noch, aber das Heu würde nicht reichen, also kommt einmal im Jahr der große LKW aus Bayern und füllt den Heustadel.

    Er meint, die Qualität wäre besser (wir haben in Tirol bald mal wo die Autobahn daneben...) und konkurrenzlos billig.