Zielnetz 2040

  • Nocheinmal, die Zahl der Autos alleine sagt recht wenig, in Oesterreich gibt es viele Autos (mehr als in Frankreich), es wird aber sehr wenig (2/3 von Frankreich) gefahren. Ausserdem ist Oesterreich wirklich ein "Paradies", das denk ich mir jedes mal wenn ich heimkomme.

    Und Los Angeles ist halt das Beispiel schlechthin.

    Umgekehrt laesst sich die Liste der normalen Grosstaedte fortsetzen: Miami, Seattle, Denver... Problematisch ist immer die aysufernde Peripherie, das ist sie aber in Paris genauso

    Auf ein Auto verzichten wuerde ein normaler Pariser naemlich auch nicht, selbst wenn er Intra Muros wohnt, weil er es zwar in Paris nicht braucht, aber doch auch die Stadt verlassen will.

    Und wennst ausserhalb der Stadtgrenze irgendwo in der Agglomeration von Paris wohnst, ist die Situation wirklich katastrophal.

  • Deswegen finde ich es spannend, wenn man Frankreich als Vorbild nimmt. Japan würde doch mehr zu bieten habrn und man kann durchaus etwas von dort mitnehmen, zum Beispiel bei der Gestaltung von Hochgeschwindigkeitsstrecken und deren Betriebsführung.

    Wobei, würden hierzulande Zugangssperren auf dem Bahnsteig ausreichen, um ein mit 300 km/h befahrenes Gleis abzusichern?

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Nocheinmal, die Zahl der Autos alleine sagt recht wenig, in Oesterreich gibt es viele Autos (mehr als in Frankreich), es wird aber sehr wenig (2/3 von Frankreich) gefahren. Ausserdem ist Oesterreich wirklich ein "Paradies", das denk ich mir jedes mal wenn ich heimkomme.

    Und Los Angeles ist halt das Beispiel schlechthin.

    Umgekehrt laesst sich die Liste der normalen Grosstaedte fortsetzen: Miami, Seattle, Denver... Problematisch ist immer die aysufernde Peripherie, das ist sie aber in Paris genauso

    Auf ein Auto verzichten wuerde ein normaler Pariser naemlich auch nicht, selbst wenn er Intra Muros wohnt, weil er es zwar in Paris nicht braucht, aber doch auch die Stadt verlassen will.

    Und wennst ausserhalb der Stadtgrenze irgendwo in der Agglomeration von Paris wohnst, ist die Situation wirklich katastrophal.

    Nur 37% der Pariser Haushalte besitzen ein eigenes Auto, nur 20% in den Innenbezirken. Wer ist dieser normale Pariser?


    Und glaubst du wirklich, die Situation bezüglich Öffis und Zufußgehen in Denver und Miami annähernd so gut ist wie in europäischen Großstädten? Ist nicht der Fall.


    Ich glaub dir sofort, dass viele Teile Frankreichs schlecht angebunden/fußgängerunfreundlich sind. Aber du überschätzt die USA doch gewaltig.

  • Umgekehrt laesst sich die Liste der normalen Grosstaedte fortsetzen: Miami, Seattle, Denver... Problematisch ist immer die aysufernde Peripherie, das ist sie aber in Paris genauso

    Sorry, aber du hast einfach unrecht. Es hilft nichts. Los Angeles ist die Regel, nicht die Ausnahme! Die von dir benannten „normalen“ Städten sind nicht oder nur unwesentlich besser.

    Modal Split PKW:

    Denver: 81%
    Miami: 87%
    Seattle: 77%
    Los Angeles: 85%

    Kaum eine europäische Stadt kommt über 60% und die meisten liegen unter 50%. Lese ruhig selbst nach!

  • Sorry, aber du hast einfach unrecht. Es hilft nichts.

    Die USA ist in jeder Verkehrsvorlesung meiner rezenten akademischen Laufbahn das Negativbeispiel schlechthin.

    Populärwissenschaftlich könnte man zum dem Thema sich die 10 verschiedenen Transit-Youtube Känale anschauen (notjustbikes, AdamSomething, et al), die sprudeln nur so von Beispielen.

    Ehrlich gesagt, habe ich noch nie von jemanden gehört, dass in den USA ein ähnlich mobiles Leben, wie in Europa, ohne Auto möglich sein sollte.

  • Sorry, aber du hast einfach unrecht. Es hilft nichts.

    Die USA ist in jeder Verkehrsvorlesung meiner rezenten akademischen Laufbahn das Negativbeispiel schlechthin.

    Populärwissenschaftlich könnte man zum dem Thema sich die 10 verschiedenen Transit-Youtube Känale anschauen (notjustbikes, AdamSomething, et al), die sprudeln nur so von Beispielen.

    Ehrlich gesagt, habe ich noch nie von jemanden gehört, dass in den USA ein ähnlich mobiles Leben, wie in Europa, ohne Auto möglich sein sollte.

    Es gibt an der Ostküste definitiv Gegenden, wo das gelingen kann. Es hat aber viele Probleme. Busse in den USA sind nicht gerade attraktiv zum Beispiel.

    Why American Buses Are Just Worse (youtube.com)

    Die USA sind natürlich ganz schön groß und man kann nicht über alle Gegenden dasselbe Urteil fällen. Aber es gibt einfach viel zu wenig Positivbeispiele dort und zu viele Negativbeispiele.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Es war immerhin sogar mal eine Bahnstrecke zwischen Freyung und Grafenau geplant, die aber nicht zur Ausführung kam.

    Ich schau mir das grad an, warum wollte man denn nimmer diese verhältnismäßig kleine Lücke schließen eigentlich?

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*