Zielnetz 2040

  • In der PV-Linientaktkarte 2040 finde ich bemerkenswert, dass der normale FV im Tullnerfeld durchfahren soll, aber in Pöchlarn stehen bleibt. Noch dazu kommt der normale FV ausschließlich aus Wien Westbahnhof und der beschleunigte FV ausschließlich aus Wien Hbf.

    Außerdem ist die Mühlkreisbahn immer noch nicht bis zum Linzer Hbf durchgebunden. =O

  • In der PV-Linientaktkarte 2040 finde ich bemerkenswert, dass der normale FV im Tullnerfeld durchfahren soll, aber in Pöchlarn stehen bleibt. Noch dazu kommt der normale FV ausschließlich aus Wien Westbahnhof und der beschleunigte FV ausschließlich aus Wien Hbf.

    Wo steht das?

    Es gab eh schon den Versuch, den normalen FV an die WESTbahn (mit Fahrt zum Westbahnhof) zu vergeben und der Aufschrei in Oberösterreich und Amstetten war sehr groß. Sie wollen den direkten Zug zum Flughafen nicht verlieren. Jedenfalls hoffe ich, dass es nicht so kommt.

  • Außerdem ist die Mühlkreisbahn immer noch nicht bis zum Linzer Hbf durchgebunden. =O

    Aber Stundentakt bis Kleinzell ist vorgesehen. Die Durchbindung wird aber nach Fertigstellung auch nicht von der ÖBB betrieben sondern von einem landeseigenen EVU. (Vielleicht Stern und Hafferl, könnte ich mir gut vorstellen)

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!

  • Das hat ja beim BBT schon super geklappt...

    Dort gibt es Staatsverträge und übereinkommen. Es wurde halt alles verzögert.

    Das sagt wenig aus.

    Interessant, dass du das so siehst. Nach deiner Vorgehensweise im Murtalbahnthread müsstest du eigentlich wie draisinenfan klare Beweise sehen, dass es nicht geht.

    Das Video zur neuen Innkreisbahn von zügige Züge finde ich ziemlich schlecht gemacht,

    Ist es auch. Er hat nicht wirklich viel Ahnung von der Verkehrsplanung und das zeigt er.

    obwohl die deutschen für den Abschnitt bei der Grenze praktisch keine Baumaßnahmen vorhaben

    Abwarten. Es wird - wenn es spruchreif wird - natürlich in Abstimmung mit Deutschland gebaut.

    Warum? Die Deutschen machen es ja mit der Straße bei uns gleich: bauen eine Autobahn bis vor unsere Haustür und wir sind dann gezwungen bei uns entsprechend auszubauen weil alle im Verkehr ersticken. Siehe Fernpaß.

    Gnz einfach: Weil man schon in Abstimmung ist.

  • Außerdem ist die Mühlkreisbahn immer noch nicht bis zum Linzer Hbf durchgebunden. =O

    Aber Stundentakt bis Kleinzell ist vorgesehen. Die Durchbindung wird aber nach Fertigstellung auch nicht von der ÖBB betrieben sondern von einem landeseigenen EVU. (Vielleicht Stern und Hafferl, könnte ich mir gut vorstellen)

    Wer es betreibt ist bei der Infrastruktur ziemlich egal.

  • Die Infrastruktur der Durchbindung baut doch auch nicht die ÖBB sondern die Schiene OÖ Gmbh, das ist ebenfalls eine landeseigene Firma. Die Schiene OÖ Gmbh ist jedoch ein reines EIU, sie kann also nicht der Betreiber sein.

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!

  • Hm. Urfahr - Linz Hbf ist nicht enthalten, Eferding - Linz Hbf aber schon. (Auch) diese Strecke gehört nicht den ÖBB, weder Infra noch PV. Evtl. sind die Pläne älter als die Finanzierungsvereinbarung zwischen Linz und OÖ.

  • In Wels südlich des Hbf sind 2 Haltestellen geplant, wurde u.a. beim Zielnetz 2040 irgendwo erwähnt. 2 weitere zwischen Hbf und Marchtrenk fehlen meiner Meinung nach noch.

    Untergauberg, Pasching erhalten, Wels Pernau, Thalheim, Wels SCW/Maxcenter wäre das mindeste.

    Zu einer möglichen Haltestelle Wels-Pernau gab es mal eine Stellungnahme im Genehmigungsbescheid für den Ausbau Wels-Marchtrenk auf Seite 35f. Kurz: Die ÖBB haben wegen des ITF kein Interesse daran, Gemeinden und Land OÖ müssten S-Bahn-Haltestellen bestellen, tun es aber nicht.

    https://www.bmk.gv.at/dam/jcr:d0d42e42-6d85-45b9-bf2d-8a431456396c/bescheid_20200327.pdf

    Zur Forderung ... hinsichtlich Anlage einer Bahnhaltestelle „Pernau“ ...

    Hat der Sachverständige für Raumplanung, Stadtplanung, Sachgüter, Orts- und Landschaftsbild wie folgt Stellung genommen:

    „ Die Errichtung einer Haltestelle ist an dieser Stelle (Unterführung Schloßstraße) nicht im vorliegenden Vorhaben vorgesehen (nicht Bestandteil des Projektes) –– und aufgrund der eisenbahnbetrieblichen Problemstellungen auch nicht möglich. ... Infolge der Nichterrichtung einer Haltestelle ist auch die Anlage einer Park&Ride-Anlage nicht zweckmäßig –– diese müsste derzeit von der Stadtgemeinde errichtet werden und ist nicht Bestandteil des vorliegenden Projektes.“

    Seitens des eisenbahnbautechnischen und des eisenbahnbetrieblichen Sachverständigen wird zu diesen Forderungen gemeinsam ausgeführt: „Das gegenständliche Vorhaben sieht einen Nahverkehrshalt im Bahnhof Marchtrenk in ca. km 206,0 und im Hbf. Wels in ca. km 212,5 vor. Eine neue Haltestelle im Bereich Wels-Pernau etwa auf der Höhe des Verschiebebahnhofes im Bereich von ca. km 209,5 bis km 211,0 ist nicht vorgesehen. Eine zusätzliche Einrichtung einer Haltestelle oder/und eines Fußgängerübergangs über die Gleisanlagen wäre von den zuständigen Stellen wie Stadtgemeinde, ÖVV, usw. im Rahmen des S-Bahn-Verkehrs zu bestellen. Dabei ist auch bei der Bestellung der Anschluss an den öffentlichen städtischen Verkehr sowie dem Individualverkehr mit Parkplätzen usw. miteinzubeziehen.

    Einen solche Bestellung liegt nicht vor und somit ist eine neue Haltestelle im Vorhaben auch nicht vorgesehen. Der Hbf. Linz und der Hbf. Wels stellen im österreichischen Taktgefüge bzgl. dem Marktsegment Personenfernverkehr festgelegte Knoten für das Umsteigen vom Personennahverkehr zum Per- sonenfernverkehr dar. Entsprechend dem betrieblichen Taktgefüge mit einer definierten Kantenzeit zwischen Linz und Wels für den S-Bahn-Verkehr sind vier S-Bahn-Halte (Leonding, „Auflassung Pasching“, Flughafen Linz-Hörsching, Oftering und Marchtrenk) möglich. Weitere Halte zwischen Linz und Wels führen bei Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf jedenfalls zu Anschlussversäumnissen in den Taktknoten. Ein planmäßiger Betriebsablauf kann auf Grund von Verspätungen nicht aufrechterhalten werden. Eine betriebliche Bedienung einer wei- teren neuen Haltestelle im Bereich Wels-Pernau ist daher aus derzeitiger Sicht jedenfalls auszu- schließen. Die Projektwerberin hat auf Grund der Unmöglichkeit einer zusätzlichen Haltestelle keine ent- sprechende Alternativvariante beplant. Eine daraus ableitbare Betrachtung gegenüber den Aus- wirkungen auf die Umwelt ist daher auch nicht erfolgt.“