NIB Neue Innkreisbahn

  • Dann beginnen wir mal mit dem Spekulieren. :saint:

    Hinter Wels von der West- oder Passauerbahn abzweigend in Richtung Innviertel.

    • Passauer: Spätestens im Raum Krenglbach müsste man die bestehende Trasse verlassen, um nicht mit 120 km/h weitertuckeln zu müssen. (Ich wäre dann sehr für eigene Haltestelle Zoo Schmiding!)
    • Wahrscheinlicher ist eine schöne Schleife nach Nordwesten bei der Autobahnanschlussstelle Wels-West (die Schottergruben bis Gunskirchen machen eine Abzweigung hinter bzw. nördlich von Wels-West Ort unwahrscheinlich). Dann nimmt man auch bissl was von der künftigen Viergleisigkeit Wels-Lambach mit und die Topographie ist dort wesentlich kostenfreundlicher als bei Krenglbach, wo man gleich mal mit einem Tunnel starten müsste.

    Dann bräuchte man aber sowieso schon einen ersten Tunnel bis ins Grünbachtal. An Offenhausen vorbei, Tunnel, ins Innbachtal, Tunnel nördlich von Gaspoltshofen, ins Trattnachtal, zwischen Haag a.H. und Gebotskirchen vorbei, unterm Turmberg durch (daran geht's nicht vorbei, weil die Hügelkette bis zur Innkreisautonahn reicht) ... Hier bin ich stark für eine Haltestelle Eberschwanger Schipiste.

    Ohne Unterunnelung bis südlich von Ried i.I. sehe ich dort topographisch keine Chance. Schon gar nicht für eine Kreuzung mit der Hausruckbahn. Die Haltestelle Oberbrunn liegt auf etwas über 500 Höhenmeter!

    Die Bäche fließen von Süd nach Nord, da gibt's nirgendwo kostengünstige Trassierungsmöglichkeiten bis Mettmach.

    Nördlich von Aspach vorbei, an der Starkstromtrasse entlang? Dann entweder nach Nordwesten nach Altheim oder vor Roßbach in einen Tunnel bis Mauerkirchen an der Mattigtalbahn.

    Bei der Variante über Altheim müsste man bei Riedham wieder nach Südwesten runter Richtung St. Georgen an der Mattig. Westlich von Mauerkirchen trifft man sich mit der Tunnelvariante, trassiert nördlich der südlich von Neukirchen an der Enknach vorbei.

    Da wären wir jetzt irgendwo mittig zwischen Landesgrenze OÖ/Sbg. und Braunau, wie am Zielnetzplan angegeben.

    Dann gäbe es mehrere Möglichkeiten. Geht man nach Tittmoning runter, dann hat man nur ein ganz kurzes Stück Neubaustrecke in D bis zur ABS38, das sich Österreich wohl leisten könnte/würde.

    Oder man fährt nach Pirach südlich von Burghausen.

    Oder man bleibt ab Altheim in der Nähe von Braunau und setzt bei Ranshofen über den Inn und geht dann bei Stammham in Bayern auf die ABS38.

    Voila! ;) Und Prost Mahlzeit.

  • Fuer mich liegt die Streckein der Graphik zuweit suedlich. Wie die da eingezeichnet ist, widerspricht sie allen Regeln der Kunst.

    Die bestehende Linie sollte zumindest zweimal mit der Neubaustrecke verknuepft werden. Das erste Mal westlich von Neumarkt-Kallham, das zweite Mal oestlich von Ried.

    Die Verknuepfung bei Neumarkt sollte auch dem Verkehr aus Richtung Passau dienen, die bei Ried sollte Regionalzuege Braunau - Ried und weiter ohne Halt nach Wels ermoeglichen.

    Abgesehen davon, dass die Anzahl der Verknuepfungen die Kapazitaeten des Gesamtsystems positiv beeinflusst und die Neubaustrecke in Etappen eroeffnet werden kann.

    Ich verstehe es ja nicht ganz, aber der steirische Abschnitt der Koralmbahn scheint in seiner Genialitaet ein Zufallsprodukt zu sein. Dort wurd naemlich voexerziert, wie es gemacht werden soll.

  • Ich habe mir die von ThomasAS oben skizzierte und weitgehend dem "Strich" im Rahmenplan enstsprechende Streckenführung auf der ÖK 50 angeschaut und festgestellt, dass sie auf Grund der oö. RaumordnungsZersiedelungspolitik in der Vergangenheit das Bohren sehr harter Bretter für die Planer bedeuten wird. Da die Innviertler als ähnliche Sturschädln wie die Bayern sind, kann man sich ausmalen, dass es da so zugehen wird wie beim Brenner-Nordzulauf zwischen Rosenheim und Kufstein.

    Die Verknuepfung bei Neumarkt sollte auch dem Verkehr aus Richtung Passau dienen, die bei Ried sollte Regionalzuege Braunau - Ried und weiter ohne Halt nach Wels ermoeglichen.

    Abgesehen davon, dass die Anzahl der Verknuepfungen die Kapazitaeten des Gesamtsystems positiv beeinflusst und die Neubaustrecke in Etappen eroeffnet werden kann.

    Speziell der zweite Satz hat etwas für sich, aber trotzdem bin ich der Meinung, dass die Innkreisbahn in erster Linie den Zweck erfüllen soll, für den sie angedacht wird, nämlich als Fernbahn zwischen Wien und München mit Auswirkungen weit darüber hinaus, weshalbman darauf verzichten sollte, sie mit Regionalverkehr zu belasten. Zu diesem Zweck sollte das Bestandsnetz entsprechend ausgebaut werden.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Diese Fernbahneffekte werden generell komplett ueberschaetzt.

    Das ergibt dann eine Strecke mit der Rentabilitaet der LGV. Soll heissen 23 Zuege am Tag (oder so) wie auf der LGV Rhin-Rhone.

    Weil eines ist klar, wenn es diese Verknuepfungen nicht gibt, koennen Gueterzuege nicht ausweichen und das wird eine reine Fernbahn fuer den PV.

    Und vonwegen Sturschaedel, die steirischen Koepf sind auch nicht aus Schaumgummi. Aber die Aussicht fuer die Pendler, schnell in Graz zu sein, hat die Bewohner der Weststeiermark ueberzeugt.

    Anders gesagt, je weniger die Leut' davon haben, desto mehr sind sie dagegen. Nona ned.

  • Anders gesagt, je weniger die Leut' davon haben, desto mehr sind sie dagegen. Nona ned.

    Damit hast du sicher recht, aber egal, wie der Trassenverlauf letztendlich ausschauen wird, bis es soweit sein wird, werden an den Innviertler Stammtischen im Zuge der Trassendiskussionen noch ein paar Millionen Halbe Bier durch die Kehlen geflossen sein. ^^

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Anders gesagt, je weniger die Leut' davon haben, desto mehr sind sie dagegen. Nona ned.

    Damit hast du sicher recht, aber egal, wie der Trassenverlauf letztendlich ausschauen wird, bis es soweit sein wird, werden an den Innviertler Stammtischen im Zuge der Trassendiskussionen noch ein paar Millionen Halbe Bier durch die Kehlen geflossen sein. ^^

    Da wirst Du zu 100% recht haben... ^^

  • Ist es nicht sinnvoller die bestehende Bahn auszubauen und zu begradigen?

    Ich weiß nicht wie viel man da (kostengünstig) noch machen könnte, es gibt jetzt schon einige 120 km/h Abschnitte. Wäre interessant was die heutige Fahrzeit zwischen Linz und München über Simbach wäre für einen Zug der nur in Wels, Neumarkt, Ried, Braunau, ev. Simbach und Mühldorf hält. Oder auch für einen der überhaupt keine Zwischenhalte hat.

    LG

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!