NIB Neue Innkreisbahn

  • Aus dem oben verknüpften Artikel:

    Trassenverlauf noch kein Thema
    Weder Gewessler noch ÖBB können sagen, wo die Züge genau fahren sollen. „Das Zielnetz 2040 ist die Strategie zum Ausbau der Eisenbahninfrastruktur. Die Festlegung auf Trassen erfolgt erst in weiteren Schritten. Dabei wird – unter Einbeziehung der Region – der Verlauf ermittelt“, heißt es aus dem Büro der Ministerin. Aus ÖBB-Kreisen ist zu erfahren, dass die Züge zunächst bis Lambach auf der Weststrecke fahren könnten und dann auf die neue Trasse bis Mühldorf am Inn abzweigen würden.

    Bahnhöfe wie Ried oder Braunau blieben links liegen, dafür könnte Eberschwang ein neuer großer Umstiegsknoten werden. Die topografischen Verhältnisse im Innviertel sind laut ÖBB-Experten günstig. Der Braunauer Bürgermeister Johannes Waidbacher sieht das anders. „Unter anderem steht der Kobernaußerwald im Weg. Einfacher wäre es, die bestehende Strecke auszubauen.“

  • Ich halte es auch eher als Luftballonprojekt, dass vielleicht am Nimmerleinstag realisiert wird.
    Man hoffe vielleicht, dass die Bayern sowieso absagen. Vielleicht ist das Projekt auch nur als Vorwahlkampfgeplänkel gedacht?
    Den Stoiber Edi hätte es sicher interessiert, denn der hätte eine Transrapidstrecke geplant;)

  • Möglich ist es jedenfalls, wird man halt sehen, wo die Reise dann hingeht.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Die Krone hat die Diskrepanz aufgegriffen...:

    Sie liefern meiner Meinubg wohl eher kundenorientierte Inhalte und selbige wollen wohl meist über Gewessler lästern.


    Aus ÖBB-Kreisen ist zu erfahren, dass die Züge zunächst bis Lambach auf der Weststrecke fahren könnten und dann auf die neue Trasse bis Mühldorf am Inn abzweigen würden.

    Vielleicht zählt ja dieses Forum schon als ÖBB-Kreise?

    Der Braunauer Bürgermeister Johannes Waidbacher sieht das anders. „Unter anderem steht der Kobernaußerwald im Weg. Einfacher wäre es, die bestehende Strecke auszubauen.“

    Ich verstehe, dass der Bürgermeister die Interessen seiner Gemeinde vertreten muss, aber bei der Verbindung von Millionen Metropolen wird das Interesse an Braunau nur einen sehr sehr kleinen Anteil treffen. Die Bestandsstrecke bietet selbst bei Optimierung keine attraktiven Reisezeiten. Und ich bin mir sicher, dass seine Bürger aufschreien, wenn rund um die Uhr Schnell- und Güterzüge durch Braunau rattern.

    Bei der Zersiedelung von OÖ ist ein Wald das kleinste Problem.

  • KFNB X Naja, es gab schon Zeiten, da hatte Braunau Angst, gar keine Eisenbahn mehr zu haben. Zumindest müssen alle kräftig auf die Brust schlagen und poltern, bis die Pläne konkret geworden sind. Wenn die Bezirke Ried und Braunau zusammenhalten, können sie Einfluss auf die OÖ. Landesregierung nehmen, die wiederum Einfluss auf das Ministerium nehmen könnte. Wer weiß, wer ab nächstes Jahr dort das Sagen hat.

  • Bei der Zersiedelung von OÖ ist ein Wald das kleinste Problem.

    Ich gehe davon aus, dass der Bürgermeister die bis zu 767 m hohe Hügelkette namens Kobernaußerwald (https://de.wikipedia.org/wiki/Kobernau%C3%9Ferwald) meint und nicht eine simple Waldfläche. Aber auch für Hügelketten gibt es bereits seit Beginn des Bahnbauzeitalters Tunnels zu deren Unterquerung. Vielleicht sollte man den Braunauer Bürgermeister darauf aufmerksam machen.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Vor allem dürften die Tunnels da auch nicht sehr lange brauchen verglichen mit dem, was im Unterinntal los ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*