[CH] Eine Winterwoche in der Schweiz


  • Seit ein paar Jahren habe ich es mir, gemeinsam mit einem Freund, zur Tradition gemacht, in der ersten Jännerwoche die Schweiz zu bereisen. Die Idee dahinter ist, daß es um diese Jahreszeit so ziemlich überall, wo man mit der Bahn hinreisen kann, früh dunkel wird und kalt ist - also machen wir aus der Not eine Tugend und fahren dorthin, wo es zumindest einen gscheiten Schnee gibt!

    Heuer schaute es zuerst schlecht aus, der Kollege war beruflich recht eingespannt, aber als er dann am Silvester anrief und meinte, er hätte sich nun doch ein paar Tage freischaufeln können, da war ich dann gleich Feuer und Flamme!

    Ich bestellte bei der RhB einen Graubündenpass, wir hatten den schon einmal gehabt und der 5-in-16-Tage-Pass war perfekt war für unsere Zwecke.

    Ich füllte online alles aus, bezahlte, und wartete auf ein PDF (so wie es damals war...)
    Aber es kam nur die Quittung, und erst am nächsten Tag entdeckte ich den Hinweis auf die Aktivierung...

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    Zum Aktivieren mußte man also den Link eingeben, dort kann man dann jeden der 14 Tage aktivieren und auch wieder deaktivieren, an sich ist das eh recht gut gemacht.

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    Weil (zumindest mir) das aber neu war erzähle ich das hier im Detail, weil man diese Aktivierung im Hinblick auf die Roamingkosten in der Schweiz besser noch zuhause erledigen sollte!

    Und so reiste mein Kollege am 2. Jänner Abends nach Tirol, und am 3. Jänner machten wir uns nach einem Frühstück gemeinsamen mit Schwester und Schwager beim Landecker Bahnhofsbäcker, auf den Weg!

    Die erste Etappe legten wir mit dem seit Fahrplanwechsel neu verkehrenden Direktbus Landeck-Mals zurück, in Pfunds-Kajetansbrücke mussten wir aber umsteigen ins Schweizer Postauto. Da die Straße durchs Engadin aufgrund eines Lawinenabgangs gesperrt war fuhren wir über Nauders / Norbertshöhe, eine Strecke, wo normalerweise kein öffentliches Verkehrsmittel unterwegs ist.

    Hier der Bus nach Mals, vor dem Landecker Bahnhof:

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    Und das war der Fahrplan:

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      Trotz des Umwegs erreichten wir den Anschlusszug in Schuol, den Platz konnten wir uns aussuchen! Nur zum Geld abheben reichte die Zeit nicht...

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      Das ist übrigens die heutige Route. Wir wollen bewußt keine Kilometerrekorde brechen, es soll ja Urlaub sein!

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      Auf der Rhätischen Bahn gibts auch Güterverkehr, und auch die Post wird (im Gegensatz zu Österreich) per Bahn transportiert!

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      An den Schneefahnen erkennt man, daß auf der Höhe starker Wind herrscht. Aber wir sitzen ja gemütlich im geheizten Zug!

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      Irgendwie hat es da mehr Schnee als zuhause in Landeck...
      Und mehr als in Wien sowieso!

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      Halt in Zuoz:

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      In Pontresina steigen wir um, wir schaffens grad noch, dem dortigen Geldautomaten ein paar Franken zu entlocken...

      Dann kommt auch schon der Morteratsch-Gletscher in Sicht, leider ziemlich im Gegenlicht...

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      Umso schöner im Licht ist dann die Fahrt übern Bernina!

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      Auf der Paßhöhe steigen wir aus, wir haben uns im Hospiz am Bernina einquartiert. Es war übrigens gar nicht so leicht, ein finanzierbares Quartier zu finden, mitten in der Hochsaison, Auswahl hätte es erst ab 400 Euro / Nacht gegeben...

      Aber im Hospiz war was frei, wir haben da schon mehrmals übernachtet, und es hat irgendwie Stil!

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      Nein, das ist nicht das Hospiz!
      Der Nachteil ist, daß man vom Bahnhof noch ca. 100 Meter raufgehen muß - und auf 2300m Seehöhe ist die Luft halt dünner als unten...
      So nahm ich die Gelegenheit wahr, noch einen Blick auf die Bahnstrecke zu werfen (der Kollege meinte, ich würde nur verschnaufen wollen... - naja...)

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      Ja, und da ist das Hospiz!

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      Es war noch nicht allzu spät, und als wir das Zimmer bezogen hatten (ein Tipp: es war günstiger, direkt im Hospiz zu buchen als über Booking.com!) wollten wir noch eine kleine Wanderung entlang dem Bahnwanderweg nach Alp Grüm machen.

      Kleine Wanderung - dachte ich zumindest...

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      Es fing nämlich schon so an, daß der Wanderweg entlang des Ufers zwar durch einen Wegweiser am Bahnhof markiert war, dann aber vor einer 4m hohen Schneewand endete...!

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      Wir erkannten dann, dass der im Winter wohl ÜBER den See geht, es war auch halbwegs angetreten. Aber bei jedem vierten/fünften Schritt brach man doch knietief im Schnee ein - es war ein bißl mühsam, und das Ende des Sees wollte und wollte nicht näherkommen... Irgendwann erreichten wir es doch und wir überlegten schon, ob es nicht schlauer wäre, denselben Weg zurückzugehen - aber wieder jedesmal einbrechen - nein, muß nicht sein...

      Landschaftlich wars wirklich schön, mit ein paar netten Ausblicken auf die Bahn.

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      Im Hintergrund sieht man die Oberleitung, das Schild mit den Lawinensprengungen erfüllte mit Sorge...

      Es kamen aber ein paar Leute entgegen, also sollte der Weg frei sein....

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      An einer Stelle teilten die Spuren sich in drei bis vier Richtungen auf, wir gingen denen nach, die am gangbarsten ausschauten. Habe ich schon erwähnt, dass man bei jedem vierten/fünften Schritt bis zu den Knien im Schnee versank...?

      Die Hütte im Hintergrund ist die Casa Alpina Belvedere, die nur im Sommer offen hat, oberhalb von der Alp Grüm. Schaut nicht weit aus, aber die paar hundert Meter hatten es in sich, der Schnee war rutschig und hin und wieder war ich über die hilfreiche Hand des Kollegen froh... (Das kommt davon, wenn man ohne Stöcke, ohne Steigeisen und nur mit Stiefeln unterwegs ist...). Und da soll es Leute geben, die schon am Hohen Großen Priel waren... ;)

      "Passieren" hätte natürlich nichts können, aber wenn man zehn Meter abgerutscht wäre, hätte man die wieder raufkrabbeln müssen - ist unspaßig...

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      Ich war dann doch froh, als ich bei der Hütte war, von dort sinds grad noch ein paar Schritte runter nach Alp Grüm.
      Es dauerte auch nicht lange, dannn kam zuerst der Gegenzug, und kurz darauf unser Zug, der uns wieder auf den Paß bringen sollte.

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      ...incl. der 100 Höhenmeter ins Hotel...

      Das Käsefondue am Abend hatten wir uns jedenfalls redlich verdient!

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      Und das hier sowieso!!!

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      Man könnte übrigens auch Teilhaber bei "Engadiner Bier" werden und würde pro Anteilschein ein Sechsertragl pro Jahr gratis bekommen!
      Abzuholen allerdings in der Brauerei...

      Näheres hier: https://www.engadinerbier.ch/kapitalerhoehung
    • Erster Tag: Landeck - Scuol - Ospizio Bernina
    • Zweiter Tag: Bernina - St. Moritz - Piz Nair - Bernina
    • Dritter Tag: Bernina - Julierpass - Preda - Filisur
    • Vierter Tag: Filisur - Davos Schatzalp - Chur - Langwies - Chur - Filisur
    • Fünfter Tag: Filisur - Samedan - Scuol - Landeck - Wien

    4 Mal editiert, zuletzt von Draisinenfan (25. März 2024 um 16:35)

  • Schaut nach einem schönen Ausflug aus, danke für die Bilder.

    (Und noch als Anmerkung, es heißt Großer Priel und nicht Hoher Priel;))

    Lg Johannes

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!

  • ....als Anmerkung, es heißt Großer Priel und nicht Hoher Priel;))

    Danke, ich habs ausgebessert! Ich habe das wohl mit dem Hohen Riffler (3168m) im Tiroler Oberland verwechselt, auf dem ich schon oben war!

    Sehr schöner Bericht! Und Schi gefahren seid Ihr auch?

    Nein, das hätte das Reisebudget endgültig gesprengt, auch schon wegen der auszuborgenden Ausrüstung...

    Außerdem hätten wir das zuhause in Tirol einfacher haben können, mit der Venetseilbahn neben dem Haus... (wenn sie denn fahren würde - so wäre zuerst mal Busfahren bis zum Sessellift angesagt gewesen...)

    Die Berninabahn führt ja direkt an den Seilbahnen zur Diavolazza und Lagalb vorbei, da gibts eine Tageskarte für beide Schigebiete ab 68 Euro - was angesichts der Schweizer Preise eigentlich als vergleichsweise günstig zu bezeichnen ist. Auf der Diavolezza hatten wir vor Jahren ja schon mal übernachtet.

    Es waren auch nur wenig Schifahrer unterwegs, trotz der wirklich perfekten Schneeverhältnisse. Die morgendlichen Züge aus Italien waren aber allesamt rappelvoll, da waren sicher auch viele Schifahrer dabei!

    Ich hätte eher mit einer Schlittenpartie in Preda spekuliert - aber dahin kommen wir erst ;)

  • Fantastische Aufnahmen und interessant.

    Macht Lust auf Bahnfahren in der Schweiz. Ich hoffe, ich schaffe es heuer auch noch, aber wohl ohne Schneelandschaft.

  • Da das Wetter heute besser als vorausgesagt war wollten wir rauf, in die Berge!
    Stilgerecht mit der Bahn!

    Zuerst gings aber nach dem ausgezeichneten Frühstück erstmal runter zum Bahnhof, wo wir ein gelbes Schneebiest bewundern konnten....

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    Diese Läutedinger sind immer wieder schön anzuschauen! Und durchaus laut!

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    Ich stehe mich ja auch aufs Geocachen, da wäre so eine Schnitzeljagd grad das Richtige! Ein andermal!

    Clà Ferrovia Schnitzeljagd
    Clà Ferrovia Schnitzeljagd, der Familienspass quer durch Graubünden​. Der Kinder-Kondukteur Clà Ferrovia lädt alle Kinder auf abenteuerliche Reisen mit der der…
    app.cla-ferrovia.ch


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    In St. Moritz angekommen bewunderten wir erstmal diese nette Verschublok...

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    Rechts gehts zum Bernina, geradeaus nach Schuol:

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    Da rauf wollen wir heute!

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    Ehe es losgeht beobachten wir noch das Umsetzen des Triebwagens, findige Köpfe haben an der Stelle nämlich eine Weiche eingebaut!

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    Nun steht er hinten rechts:

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    Blick auf den See

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    Dann fahren wir rauf ins Dorf. Zuerst geht man relativ unromantisch durch eine Tiefgarage, und dann gibts entweder elendslange Rolltreppen, oder einen Mini-Schrägaufzug (an sich nur für Behinderte, aber das haben wir übersehen...)

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    Es handelt sich um eine Standseilbahn mit einem Wagen und einem Gegengewicht. Statt eines zweiten Wagens fährt unterhalb der Schienen ein 2000 kg schweres Gegengewicht auf einem eigenen Gleis.

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    Foto von https://standseilbahnen.ch

    Im Hintergrund das 5-Sterne-Hotel Badrutt's Palace. Allein wenn man die Livrierten vor dem Eingang sieht wird einem Angst und bang - unser Hotel am Berninapaß war da sicher billiger...

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    Daneben gibts einen netten Ausblick zum See:

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    Klingt ja verlockend...:

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    Da rauf wollen wir, auf den Piz Nair! Da wir uns den Aufstieg zu Fuß beide nicht zutrauten und weils da zwei nette Standseilbahnen gibt, wurden diese natürlich auch benutzt:

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    Man muß sich einreden daß es Schilling sind, dann ists nicht so arg...
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    Zuerst fährt man noch unterirdisch...

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    ... aber bald gehts dann oberirdisch weiter!

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    Die Bergstation der ersten Etappe, Chantarella, auf 2005 Metern:

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    Hier wird umgestiegen, zur zweiten Etappe:

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    Ich hätte nie gedacht, daß Standseilbahnen so kurvenreich sind...

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    Angekommen auf Corviglia, 2486 Meter. Dort herrschte reger Schibetrieb, laute Musik, ertönte, Schigebiet halt.

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    Die Weiterfahrt auf den Piz Nair mit der Seilbahn ist zum Glück nur unwesentlich teurer.
    Die Ausssicht wird mit jeder Minute besser und das Wetter ist echt optimal!

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    Links der Piz Julier:

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    Links der eigentliche Gipfel mit 3057 Metern mit einer Antenne. Nach dem Piz Corvatsch (3451 m) ist er der zweithöchste erschlossene Berg im Engadin. Auf den diversen Karten auf den Prospekten wird suggeriert, daß die Seilbahnstation auf 3057 liegt... (die ist aber nur 3030m hoch).
    Das Panorama kann man auf Wikipedia bewundern, da sind die Berge sogar beschriftet:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Piz_Nair_%28Albula%29 

    Der am weitesten entfernte sichtbare Punkt vom Piz Nair ist das Matterhorn (4478 m) in den Walliser Alpen. Es ist 174 km in westlicher Richtung entfernt.

    Der Steinbock ist nicht echt!

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    Der Kollege ließ es sich nicht nehmen, den Gipfel zu bezwingen, sein zweiter erstiegener Dreitausender!

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    Ich dachte grad an das gestrige Erlebnis mit dem brüchigen Schnee und leistete lieber dem Steinbock Gesellschaft. Währenddessen fuhr ein Schifahrer an der warnenden Tafel vorbei und durch den Tiefschnee runter in Richtung Sessellift (etwas rechts von der Gondel zu sehen). Der Sache hätte ich nicht getraut.

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    Nachdem der Kollege von der "Bergwanderung" zurückgekommen war wollten wir noch was essen im Aussichtsrestaurant. Das war aber rappelvoll, aber wir verteilten uns und fragten unabhängig voneinander das Personal nach einem Tisch. Das endete dann so, daß wir letztlich zwei Tische hatten, aber der vom Kollegen bot die schönere Aussicht ;)

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    Ich habe leider kein gscheites Winterfoto von der Seilbahnstation bzw. vom Restaurant gefunden, darum habe ich mir dieses hier vom Touristenverband ausgeborgt: Rechts in Bildmitte ist der Piz Nair, mit Antenne.

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    Die Rechnung war dann nicht mal so arg wie befürchtet, da sind manche Tiroler Schigebiete (oder Wiener Innenstadtlokale) weit ärger, vor Allem angesichts der gebotenen Qualität und Portionsgrößen!
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    So langsam wurde es dann aber doch Zeit zum Runterfahren...

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    Dieser kleine Waggon ist interessant! Schauts Euch mal die "Spurkränze" im Detail an!!!

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    In St. Moritz versuchten wir dann noch, das vielgepriesene Engadiner Bier aufzutreiben, laut deren Homepage gibts da ein Spezialitätengeschäft im Zentrum, die es führen sollten... Dort wusste man aber nichts davon, bzw. führte generell nur Wein, so langsam keimten Zweifel am geplanten Investment... ;)

    Am Bahnhof bewunderten wir die netten Gläser vom Glacier-Express!

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    Dass ein Niederländischer Kapitän die Gründung der RhB mit angeregt hat wusste ich echt nicht, da sieht man wie Reisen bildet!

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    Erst beim Sichten der Fotos bemerkte ich den Grund dieser Tafel im Zug: Der hieß nämlich so!
    Und jetzt schauts mal, was da hinten noch dranhängt!!! An unserem Zug!!!

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    Am Bernina hingen die Holzwaggons immer noch dran, leider habe ich es aber verabsäumt, nach einem Laufzettel oder so zu sehen, mich hätte interessiert, wohin das geliefert wird.

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    So ging ein netter Tag zu Ende, mit den 100 Höhenmetern zum Hotel. Der Weg ist übrigens nicht beleuchtet (was wir gewusst hatten und ich deshalb extra eine Stirnlampe mitgenommen hatte...). Bei unserem allerersten Aufenthalt dort oben vor acht Jahren mussten wir auch im Dunkeln rauf, im dichten Schneetreiben, und ohne jede Orientierung, nur mit dem Wissen, daß wir irgendwo auf die Paßstraße kommen müssen...

    Und so marschierten wir beide und eine kleine Gruppe Italiener im Licht unserer Lampen rauf zum Hospiz - das machte seinem Namen in dem Fall alle Ehre!!!

    Am Abend gabs dann Pizza (das Hospiz wird von Pächtern aus Poschiavo betrieben, so war das sogar irgendwie stilgerecht!).

    4 Mal editiert, zuletzt von Draisinenfan (25. März 2024 um 16:36)

  • Draisinenfan 2. März 2024 um 20:29

    Hat den Titel des Themas von „[CH] Eine Winterwoche in der Schweiz (1)“ zu „[CH] Eine Winterwoche in der Schweiz“ geändert.