[ZWE] Victoria Falls Railway Station, Wasserfälle, Brücke, Boote und Tierwelt

  • Die Victoria Falls standen schon lange auf der Wunschliste, aber in Verbindung mit Namibia, SA und Tansania passte es nie zu den Reisezeiten.
    Wann ist die beste Reisezeit für die Victoria Falls? Von November bis Mai gibt es viel Wasser im Sambesi und damit auch donnernde Wasserfälle mit enormer Gischt (bis ins Stadtzentrum) und wenig Sicht. Also eine Zeit um den Wasserfall zu hören und eingepackt in einer Regenausrüstung und wasserdichten Kamera.

    Zwar imposant, aber wir wählten Ende August. Also Trockenzeit und geringeres Wasseraufkommen. Der Vorteil, es gibt zwar weniger Gischt, man sieht aber auch die Fälle und kann auch ohne Regenkleidung Bilder knipsen. Und so hatten wir 2019 im August einen Ausflug zu den Victoria Falls unternommen.

    Flug von (Genf)-Wien-Addis-Victoria Falls mit Ethiopian Airlines (Kurz nach der Buchung der Absturz der Ethiopian B737 MAX, den Boeing zu verantworten hatte).
    Von Wien nach Addis mit dem Dreamliner B787 (Nachtflug) und von Addis nach Victoria Falls (Tagflug, 4h4m, 3400 km) mit einer B737-600 (eigentlich war die B737 MAX geplant). Für uns war die B737-600 ideal, weil unsere reservierten Plätze nun die weiteren beim Notausgang waren und mehr Beinfreiheit ist bei einem längeren Flug nie ein Nachteil.

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    Unser Ziel waren also die Victoria Falls in Zimbabwe und Zambia, die Victoria Railway Station, Fahrt mit der Tram zur berühmten Victoria Bridge, Boot am Sambesi und in den Chobe NP in Botswana. Eine Bahnfahrt überlegten wir auch, aber das war uns dann doch etwas zu mühsam.

    Zur geplanten Zeit kamen wir am Airport Victoria Falls an und nach rund einer Stunde waren wir durch die Pass-/Visumkontrolle.
    So wie die meisten Fluggäste kauften auch wir das KAZA-Visum erst am Schalter (und so die längere Wartezeit).
    Da es in Victoria Falls Town keinen ÖPNV gibt, blieb nur eine Taxifahrt bis zur gebuchten Lodge, etwas abseits von Downtown.
    Das Taxi hatten wir vorab bestellt und es funktionierte alles perfekt! Neben 14 afrikanischen Amtssprachen ist auch Englisch Amtssprache und somit auch keine Verständigungsprobleme.

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    Eine einfache Lodge hinter Mauern und Eisentor, denn dort sind tatsächlich auch gelegentlich Elefanten unterwegs.
    Man gab uns auch den Rat, vor allem bei Einbruch der Dunkelheit, mit Taxis zu fahren.

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    Fortsetzung folgt ...

  • Unsere Reise dauerte nur 10 Tage und wir hatten uns nicht viel vorgenommen.
    Also nur gemütlich und stressfrei die Victoria Falls im Herzen Afrikas bewundern und ein wenig drumherum.
    Und dazu gehörte dann auch die Railway Station Victoria Falls.

    Die liegt direkt in Downtown am Weg zu den Falls und so waren wir dort mehrmals vor Ort.
    Wie schon erwähnt, lag unsere Lodge etwas abseits vom Zentrum. Wir waren aber trotzdem zu Fuß unterwegs und hat uns auch gut gefallen.

    Immer etwas umsichtig ob gerade Elefanten unterwegs waren, die sich für die Früchte in den Gärten der Villen und Lodges interessierten. Da sollte man dann besser ausweichen. Viel unangenehmer aber die streunenden Paviane, deren Absicht das Beklauen von Einheimischen und Touristen ist. So schnell kann man gar nicht reagieren und die Wasserflasche ist weg. Abends haben wir dann doch immer Taxis bevorzugt.


    Fortsetzung folgt ...

  • Und wenn schon...

    Die Mühe hätte eh CA1 gehabt, wir hätten ohne viel Mühe hier davon lesen können!

    ;)

    Ich habe mal erlebt wie ein kleiner Affe in Gibraltar einer Frau ein Plastiksackerl entriss (es wurde aber mehrmals davor gewarnt, dort Plastisackerln zu tragen, weil die Affen in ihnen Futter vermuten...

    Das Kind neben der Frau schaute zuerst erschreckt und begann erst zu weinen, als die Mutter zu schimpfen anfing. Der Affe flüchtete sich samt Sackerl aufs Dach eines Kiosks und schaute interessiert runter, dann eilte die Kioskbesitzerin mit einem Besen herbei und er suchts das Weite, ohne Sackerl...

    Es war Theater pur!

  • Am Kap der guten Hofffnung sass ein zaehnefletschender Pavian auf einem Autodach am Parkplatz.

    Besitzer im Respektsabstand, traut sich, nona, nicht zum Auto.

    Ein Tourist macht seinen Rucksack auf, holt einen Apfel heraus und rollt ihn quer ueber die Strasse.

    Der Pavian hinter dem Apfel her.

    Der Autobesitzer samt Familie steigt ins Auto ein und sie fahren los.

    Angeblich machen die Paviane diese Art von Erpressung systematisch.