[WL] Die Wiener U-Bahn und ihre Vorläufer

  • Ja schon. Der positive Nebeneffekt der U-Bahn ist halt, dass man schneller größere Massen transportieren kann.

    In Wien durchaus wichtig und gerechtfertigt!

    In einer Pimperlstadt wie Salzburg eben unnötig überdimensioniert.

    @ mobility: Wie hätte man dem Autoverkehr Herr werden sollen?

    Genau so, wie man es heute macht, wenn man es macht.

    Eben nicht so viel Fläche wie möglich geben
    Nicht 50 oder 60 km/h, sondern 30
    Parkzonen von Beginn an flächendeckend
    verkehrsberuhigte Zonen
    Straßenbahngleise/Busspuren statt Parkstreifen

    usw

  • Genau, wenn man es macht! Dürfte aber damals nicht notwendig gewesen sein, weil man eben meinte, den Autoverkehr auf diese Weise (Einstellung von Straßenbahnlinien, Bau von unterirdischen Strecken) beherrschen zu können unter Verzicht der von dir genannten Maßnahmen..

  • Genau, wenn man es macht! Dürfte aber damals nicht notwendig gewesen sein, weil man eben meinte, den Autoverkehr auf diese Weise (Einstellung von Straßenbahnlinien, Bau von unterirdischen Strecken) beherrschen zu können unter Verzicht der von dir genannten Maßnahmen..

    Richtig. Eigentlich noch anders: Man wollte den Autoverkehr nicht beherrschen, man wollte ihm sogar allen Platz "schenken". Deswegen ja "autogerechte Stadt".

  • So ist es - wie du schreibst, ging es um die autogerechte Stadt! Um´s Beherrschen ging es erst später. Und man sieht ja, wie groß die Widerstände immer noch sind, wenn irgendwo Parkplätze verloren gehen oder wenn es um Tempo 30, neue Fuzos, Radwege etc. geht.

  • Man versucht es, aber ich kriege nicht das Gefühl, als ob man in Wien jetzt systematisch den Radverkehr wirklich auch dort voranbringt, wo‘s dem Auto wirklich weh tut. Sieht man an der Argentinierstraße, wo man dann eben doch nicht den großen Wurf geschafft hat…

    "Schikane" – Grüne kritisieren neue Radwegführung
    Die neue Fahrradstraße Argentinierstraße gilt eigentlich als Vorzeigeprojekt. Die Grünen Wieden kritisieren nun aber eine fragwürdige Wegführung.
    www.heute.at

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Ja schon. Der positive Nebeneffekt der U-Bahn ist halt, dass man schneller größere Massen transportieren kann.

    Ist das wirklich ein Vorteil der UBahn, oder nicht eher ein Vorteil kurzer Intervalle und langer Fahrzeuge?

    Ich meine, eine oberirdische Schnellbahn könnte das auch, wenn nicht sogar besser, weil man sich den Weg in die Tiefe und wieder rauf erspart!

  • Ja schon. Der positive Nebeneffekt der U-Bahn ist halt, dass man schneller größere Massen transportieren kann.

    Ist das wirklich ein Vorteil der UBahn, oder nicht eher ein Vorteil kurzer Intervalle und langer Fahrzeuge?

    Ich meine, eine oberirdische Schnellbahn könnte das auch, wenn nicht sogar besser, weil man sich den Weg in die Tiefe und wieder rauf erspart!

    Eine Schnellbahn mit unserem Wunsch nach Schnelligkeit und Massentransport funktioniert nur kreuzungsfrei mit eigener Trasse. Schau dir den Aufwand beim Ausbau Meidling–Mödling oder die neue Verbindungsbahn Meidling–Hütteldorf an. Geschweige von Strecken, die noch gar nicht existieren und neu errichtet werden müssen.

    Sogar wenn der Trassenbereich total autofrei wäre, müssten andere Verkehrsteilnehmer trotzdem queren können. Wenn die Bahn ebenerdig gebaut würde, müssten alle anderen drunter durch oder oben drüber. Wie wir schon öfters lesen durften, mögen manche aber keine Stiegen/Rolltreppen. ;)