[SK] Bahnreise in der Slowakei

  • grubenhunt Ja, das hätten wir können, aber wir planten hier ursprünglich unsere Rucksäcke zu deponieren und so stiegen wir hier aus.

    ***

    Die Altstadt ist sehenswert aber auch überschaubar. Trotz Kaffee im Schanigarten waren wir früher durch und peilten nun die Haltestelle Prešov Mesto an, die nur einen kurzen Weg neben der Altstadt liegt. Also für einen Besuch der Altstadt die bessere Lösung, obwohl man dann mittig in der Altstadt ankommt. So kamen wir am Anfang der Altstadt an und gingen sie einmal durch. Aber für die Rückfahrt dann eben die Haltestelle.

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    Zufällig fuhr bereits nach wenigen Minuten ein Zug Richtung Košice ein.
    Das war auch ein lokbespannter REX (Garnitur wie bei Hinfahrt) und wieder Ausblick aus dem letzten Waggon.

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    Und so fuhren wir nun wieder nach Košice um unsere Rucksäcke abzuholen.;)
    Ursprünglich wollten wir für unsere Weiterfahrt in Kysak umsteigen. Allerdings hat uns das nicht so richtig begeistert, weil 4 Minuten zum Umsteigen etwas wenig sind (hätte aber eh geklappt). Aber wenn wir schon auf einem Bahnhof sind, möchten wir zumindest 20 Minuten Zeit haben um uns umzusehen.
    Für die Rückfahrt von Kysak nach Košice kauften wir uns online noch Tickets. Einmal WC am Bahnhof kostete gleich viel.

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    Nun hatten wir am Bahnhof Košice auch noch gemütlich Zeit für Kaffee und Zimtschnecke, die Rucksäcke auszufassen, online Tickets bis Kysak zu kaufen (ab dort hatten wir schon das Ticket) und uns noch ein wenig umzusehen.

    Fortsetzung folgt ...

  • Also die Strecke Kysak-Košice-Kysak hatten wir ausreichend kennengelernt.:)
    Ist aber auch nur eine kurze schöne Bahnstrecke.
    Wir nahmen nicht unseren ursprünglich geplanten Zug ab Kysak nach Poprad-Tatry, sondern den EX 608 der früher abfuhr.

    Eine kurze Fahrt in der 2. Klasse die voll ausgebucht war, Aber wir schafften es zwei reservierte Plätze zu finden, die erst später belegt wurden. Das war gar nicht so leicht, aber wir hätten die kurze Fahrt auch stehen können.
    Unsere Fahrt im EX 608 endete bereits in Kysak, denn ab dort ging es mit dem bereits gekauften Tickets im nachfolgenden Regionalzug nach Poprad-Tatry weiter. (Der Weg ist das Ziel);)

    Somit hatten wir am Bahnhof Kysak ausreichend Zeit uns umzusehen und die Lage zu sondieren.
    Der Bahnhof Kysak ist auch ein Eisenbahnknoten, wo auch der internationale CD Pendolino aus Prag hält.
    Gibt auch einen Kiosk, WC, Warteraum, Monitore und einen Fdl.

    Allerdings sind die Bahnsteige etwas schmalspurig und jene Bahnreisenden, die zu Fuß in den Ort gehen, queren die gesamte Gleisanlage. Auf der Strecke ist viel Verkehr (PV +m GV). Aber der Fdl. kümmert sich darum, dass bei nahenden Züge keine Fußgänger queren. Wir beobachteten auch, dass Bahnreisende beidseitig auf den Bahnsteigen aus-/einstiegen, was auch Sinn macht.

    Unser OS 7818 nach Poprad-Tatry wurde am Monitor und Durchsage angekündigt. Finde es immer amüsant, wenn bei diesen Ansagen alle Stationen der Züge durchgekaut werden. Und nicht einmal sondern mehrmals. Und auch dann, wenn es bereits die vorletzte Station ist alle Stationen seit Abfahrt.:/
    Wen interessiert schon, wo beispielsweise der CD Pendolino aus Prag überall gehalten hat?


    Fortsetzung folgt ...

  • Pünktlich fuhr unser Regionalzug ein und auch hier fanden wir Sitzplätze die uns passten. 2er Reihe Fahrtrichtung rechts und ausreichend Fenster, was auch bei der Strecke bis Poprad-Tatry wegen der Hohen Tatra nicht unwichtig ist.

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    vagonWEB » Wagenreihungen » 2024 » ZSSK Os » Os 7818

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    Und es lohnte sich auch, dass wir für diesen Streckenabschnitt einen Regionalzug mit vielen Haltstellen wählten. Man erlebt und sieht mehr und Zeit hatten wir auch zur Genüge, denn Poprad war unser Tagesziel.
    So manche Bahnhöfe/Haltestellen sind ziemlich aus der Zeit gefallen. Aber überall sind Fahrgäste aus- und zugestiegen. Man fährt sichtlich viel Bahn!

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    Grüne Landschaft und Felder, viele kleine Dörfer und die Hohe Tatra in Sichtweite.

    So wie in allen Zügen ZugbegleiterInnen, die unsere Tickets am Smartphone scannten.
    Die Sitzreihen in den Regiozügen 2.Kl so wie bei uns. Die WCs sauber und funktionierten (ohne zwei Waggons abklappern zu müssen). Auch die Anzeigen der Monitore im Waggon stimmig.

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    Die Zeit verging schnell und der Zugendbahnhof Poprad-Tatry wurde angekündigt.
    Ein interessanter Eisenbahnknoten, den wir aber am nächsten Tag noch näher kennenlernen.

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    Fortsetzung folgt ...

  • grubenhunt Ja, eine sehenswerte Gegend mit vielen möglichen Wander-/Kletter-/Skisport Aktivitäten.

    ***

    Jetzt ging es zuerst mal 20 Minuten zu Fuß in unser Hotel-Bistro 63 am Stadtrand. Etwas abseits beim Aquapark und Stadion. Modern und sauber. Das Bistro war allerdings geschlossen, aber 100 Meter entfernt beim Aquapark das Restaurant 63, wo wir bestens gespeist haben. (allerdings manche slowakische Gerichte sind etwas deftig. Da braucht es dann einen Sliwowitz oder Galletropfen ;))

    Es ist nicht so, dass es im Zentrum Poprads keine Hotels gibt. Es gibt sogar das Hotel Europa direkt neben dem Bahnhof. Aber war ausgebucht und doch wesentlich teurer.

    Der Fußweg führte zuerst am Fluss entlang und dann noch eine Fußgängerunterführung unter der Eisenbahnstrecke und darüber die Haltestelle Poprad-Spiš.Sobota, wo wir gerne ausgestiegen wären, weil ziemlich in der Nähe vom Hotel. Aber unser Zug fuhr durch und jetzt wussten wir auch warum.
    Das war nur eine Haltestelle für die nicht elektrifiziere Bahnstrecke Richtung Stará Ľubovňa
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    Am Bahnsteig standen wartende Schüler (weil ums Eck ein Schulzentrum war) und so warteten auch wir auf den nächsten Zug. Auf der Hauptstrecke nebenan fuhren inzwischen noch zwei Züge an uns vorbei.

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    Dauerte nicht lange und es fuhr ein Dieseltriebwagen mit Ziel Stará Ľubovňa ein.

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    Poprad-Spiš.Sobota · Kukučínova, 058 01 Poprad, Slowakei
    ★★★★☆ · Bahnhof
    maps.app.goo.gl

    Und hier die Bahnstrecke in ORM

    Die ZSSK Fahrplan/Buchungsseite fanden wir sehr brauchbar und übersichtlich. Weiters werden auch Verspätungen aktuell angezeigt!

    Im Hotel nachgelesen, wäre das auch noch eine Bahnfahrt wert gewesen, aber leider zu spät erkannt und bereits verplant.

    Fortsetzung folgt ...

  • Am nächsten Tag stand eine Bahnrundfahrt ab/bis Poprad-Tatry am Programm.
    Frühstück hätte es ab 7:30 gegeben, war uns aber zu spät.;) Morgenstund hat Gold im Mund.
    So sind wir früh die 20 Minuten zum Bahnhof gewandert um im Hotel Europa neben dem Bahnhof zu frühstücken.

    Und dann hatten wir noch Zeit den Bahnhof näher zu betrachten. Wie schon erwähnt auch ein Verkehrsknoten mit mehreren Bahnstrecken. Das Bahnhofsgebäude ganz interessant und die Überdachung der Bahnsteige irgendwie Hohe Tatra.
    Auch der Bahnhof hat entsprechende Infrastruktur (Fahrkartenautomaten, Getränkeautomaten, WCs, Gepäckfächer, Kiosk, Wartebereich und Monitore).
    Viele Regionalzüge enden hier. Es halten hier aber auch die EX, IC, SC und auch für den GV gibt es Gleisanlagen.
    Den Hausbahnsteig erreicht man ebenerdig, zu den Mittelbahnsteigen geht über den Übergang mit Treppen.

    Im Obergeschoß noch zwei weitere Bahnsteige in Richtung Hohe Tatra.
    Das ist der Bahnhof der Tatranská elektrická železnica mit dem Endbahnhof Štrbské Pleso.

    Interessant auch die Zufahrt zum Bahnhof aus der Remise. In einem Bogen aufwärts und oben dann wenden um zum Bahnsteig vorzufahren.


    Fortsetzung folgt ...

  • Bei uns ging es aber nicht im Obergeschoß sondern auf Bahnsteig 2 weiter, denn wir fuhren nur die kurze Strecke
    zum Bahnhof Štrba auf rund 900 Meter. Da sind wir bereits am Weg nach Košice durchgefahren.
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    Unser Ziel war aber das obere Stockwerk, wo die Zahnradbahn nach Štrbské Pleso abfährt.
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    Diese Zahnradbahn wurde von 2020 bis 2022 modernisiert und wird mit Stadler Triebwagen betrieben.
    Die alte Bahn ...
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    Die neue Bahn ...
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    Das Ticket für diese vergnügliche Fahrt 1 Euro. Heute war Freitag und die Bahn ausgebucht.

    Es ging gleich zügig bergauf und gleich war die Bahnstrecke links unten zu sehen. Hübscher Ausblick ins Tal, Bäume und Berge und unterwegs noch eine Zwischenstation.
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    Štrbské Pleso ist ein Kur- und Wintersportzentrum auf 1355 Meter gelegen. Also Hotels, Geschäfte und Parkplätze.
    Der Bahnhof ist Endstation der Zahnradbahn und der Bahnstrecke ab Poprad.

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    Fortsetzung folgt ...

  • Da kommen schöne Erinnerungen wieder...

    Danke!

    Zum drittletzten Bild: Da wo jetzt alles baumfrei ist hat 2004 ein Sturm den ganzen Wald niedergerissen, bei uns wurde das in den Medien kaum erwähnt.

  • Da wo jetzt alles baumfrei ist hat 2004 ein Sturm den ganzen Wald niedergerissen, bei uns wurde das in den Medien kaum erwähnt.

    Doch, hat man eh gelesen. Es war übrigens knapp drei Wochen später, nachdem meine Frau und ich dort waren.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Da kommen schöne Erinnerungen wieder...

    Da bist sicher auch noch mit der alten Garnitur gefahren.

    Da wo jetzt alles baumfrei ist hat 2004 ein Sturm den ganzen Wald niedergerissen, bei uns wurde das in den Medien kaum erwähnt.

    So lange ist das schon aus und es wurde dort sichtlich nicht aufgeforstet. Aber es gibt trotzdem viel gesunden (Misch)Wald, wie wir bei unseren Bahnfahrten immer wieder feststellten.

    Doch, hat man eh gelesen. Es war übrigens knapp drei Wochen später, nachdem meine Frau und ich dort waren.

    Da hattet noch Glück und es war nur regnerisch und neblig.



    Zu diesem Ereignis habe ich folgendes interessantes PDF gefunden.

    https://lcluc.umd.edu/sites/default/files/lcluc_documents/eshleman_lcluc_4-2010_presentation_0.pdf