[WL] Wiener Linien präsentieren ersten Regenbogen-Würfel

  • Ich glaube schon, dass die katholische Kirche in einer ihrer Gebäude verlangen kann, dass man sich ordentlich anzieht.


    Und außerdem ist es der gesellschaftliche Konsens, dass man nicht nackt in der Öffentlichkeit rumläuft sondern nur auf Plätzen, wo das eben gestattet ist.

    Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.

  • Das hat wenig mit der Kirche an sich zu tun, sondern eher mit dem Privat-/Eigentumsrecht.

    Stimmt auch, fußt aber eben auf einer nicht mehr zeitgemäßen Grundeinstellung aus dem vorigen Jahrtausend. Diesbezüglich sollte eigentlich endlich ein deutlicherer Wandel geschehen.

    Eisenbahn muss zeitgemäß sein!

  • Diesbezüglich sollte eigentlich endlich ein deutlicherer Wandel geschehen.

    Der Wandel findet ja statt: Die Sonnenanbeter in der Lobau und die Oben-ohne-Freibad-Besucher am Krapfenwaldl sind
    von einer Minderheit zu einer marginalisierten Minderheit verkommen.

  • Stimmt auch, fußt aber eben auf einer nicht mehr zeitgemäßen Grundeinstellung aus dem vorigen Jahrtausend. Diesbezüglich sollte eigentlich endlich ein deutlicherer Wandel geschehen.

    Oha, der Kommunist, der ständig verordnete Eingriffe in alle Bereiche des Lebens predigt, wird zum Liberalen, wenn's dem
    Antiklerikalismus dient.

  • Es sind die Menschen, die sich Regeln und Kleidervorschriften ausdenken. Ob man sich da aber bewusst dagegenstellen soll oder will, da bin ich trotzdem skeptisch... Denkts an die Pflicht zur Verschleierung im Iran, es kann sogar gefährlich sein...

    Ich bin grundsätzlich gegen jede Form der Religion, jedoch kein Rassist, aber was in dieser Hinsicht Muslime aufführen und die Frauen dort auch nicht akzeptieren, geht für mich auf keine Kuhhaut.

    Und wenn ich mich Gott am nächsten fühle, wenn ich pudelnackert - oder anders: so wie Gott mich schuf vor ihm stehe, sollte es auch kein Problem sein. Ich schädige niemanden damit.

    Es geht mir nicht um meine eigene Nacktheit vor Gott oder wie immer dieses Wesen heißt. Damit habe ich auch kein Problem, mich so zu zeigen, wie ich bin. Aber es gibt eben Orte, wo aus Pietätsgründen und aus Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer Nacktheit oder Freizügigkeit fehl am Platz ist. Das nennt man Anstand. Den hat man oder man hat ihn nicht.

    Die einen nennen es Anstand, die anderen Verklemmtheit und unnötige Bevormundung.

    Aber lassen wir das Beispiel religiöse Stätten. Es werden heutzutage auch Frauen drauf angesprochen, wenn sie keinen BH an haben und man ganz menschlich Nippel durch das Oberteil sieht. Es ist also alles bedeckt und man sieht es eben trotzdem durch und wird dann kritisiert.

    Sowas geht in meinen Augen eben gar nicht. Es wird durch die „Nichtkleidung“ niemand anderer verletzt und somit hat es hier auch keine Bevormundung zu geben.

    Ich gehe auf keine Pride, mir ist das zu verrückt und zu chaotisch. Trotzdem unterstütze ich deren Ansichten.

  • Und außerdem ist es der gesellschaftliche Konsens, dass man nicht nackt in der Öffentlichkeit rumläuft sondern nur auf Plätzen, wo das eben gestattet ist.

    Dieser Konsens kann sicher jedoch auch ändern. Das ist kein Naturgesetz, sondern eine Regel auf Grund der Verklemmtheit anderer.

  • Der ist von vorgestern und gehört dienstrechtlich belangt!

    Er hat recht. Erregung öffentlichen Ärgernisses muß er nicht dulden.

    Nein, hat er nicht. Es ist Pride, da hat er es zu aktzeptieren (besondere Veranstaltung). Genauso wie man zu Fasching Verkleidete zu akzeptieren hat.

    Das steht wo?

    Ergibt sich aus welcher Norm?

  • Ich glaube schon, dass die katholische Kirche in einer ihrer Gebäude verlangen kann, dass man sich ordentlich anzieht.

    Es war allgemeiner formuliert:

    Zitat

    ... dass man sich an Orten, die anderen Personen wichtig, von mir aus auch heilig sind, ...