[BE/FR] Bahnrundreise in Belgien und Frankreich

  • Nach Europas Osten war nun der Westen mit Bahnfahrten an der Reihe.

    Heute ein ausführlicher Prolog :)
    An-/Rückreise Flug Wien - Charleroi (Belgien) - Wien mit Ryanair/LAUDA und wieder sehr pünktlich.

    Zum Zeitpunkt der geplanten Landung hatten wir bereits die Flughafengebäude verlassen (wobei nur mit Handgepäck unterwegs).
    Dann mit dem Flughafenbus von Charleroi zum Bahnhof Brüssel-Midi/Zuid, weiter zum Bahnhof Brüssel-Central und unser Gepäck im Luggage locker deponiert.

    4 Stunden durch Brüssel (inklusive EU) und Weiterfahrt mit der Bahn nach Antwerpen, wo wir übernachteten.

    A, mächsten Tag Morgenspaziergang durch Antwerpen (Grote Markt) und Bahnhof Antwerpen-Centraal (einer der schönsten Bahnhöfen weltweit)

    Weiterfahrt mit der Bahn nach Brügge. Auch nur eine kurze Bahnfahrt und ausreichend Zeit um diese fantastische Stadt ausreichend kennenzulernen.

    Am nächsten Tag eine kurze Bahnfahrt nach Ostende. Trotz miesen Wetterberichts.
    Es war morgens kalt, stürmisch und heftige Regenschauer. Aber eine kurze Stadtrunde schafften wir trotzdem.

    Und dann die Idee, dass wir uns ein Dayticket um 7,50 Euro für die TRAM besorgen um ein wenig damit rumzufahren.

    Letztendlich sind wir dann 120 km mit der TRAM gefahren.:) Von Ostende zur französischen Grenze und danach zur niederländischen Grenze.
    Nach dem TRAM-Ausflug war das Wetter dann sonnig und so schafften wir noch einen sonnigen Abstecher am Strand entlang.

    Von Ostende wieder mit der Bahn nach Brügge und dort nochmals übernachtet.
    Am nächsten Morgen nach Lille via Grenzbahnhof Kortrijk, wo wir planmäßig in einen anderen Zug umsteigen mussten.
    Nun ja, der Anschlusszug nach Lille-Flandres fiel wegen Streik der SNCF aus, aber immerhin klappte es mit dem nächsten Zug eine Stunde später.

    Lille besichtigt und auch eine sehenswerte Stadt. Aber 6 Stunden reichten uns aus um das Sehenswerte zu Fuß zu erkunden.

    Übernachtet in Lille bzw in La Madaleine rund 1,1 km vom Bahnhof entfernt und auch zu Fuß unterwegs. Die Hotels rund um die Bahnhöfe in Lille waren 14 Tage vorher bereits ausgebucht.

    Abends überlegten wir ob wir am nächsten Tag einen Bahnausflug nach Dunkerque oder Calais machen sollen.
    Wir entschieden uns für Calais. Auch eine nette Stadt. Wäre da nicht wieder kurzfristig bei der SNCF gestreikt worden.
    Abends wieder zurück nach Lille-Flandres und schon mal die Bahnfahrt für die Weiterfahrt nach Gent geplant und gebucht.

    Am nächsten Morgen (extra früh aufgestanden) dann der nächste kurzfristige Streik der SNCF. Shit, denn wir planten unsere Züge so, dass wir entsprechend der Wettervorhersagen zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren (das Wetter war durchwachsen).
    Nun ja, FLIXBUS hat uns den Tag in Gent gerettet, war pünktlich unterwegs und auch sehr bequem in der ersten Reihe.
    Gent ist, wie Brügge, ein weiterer Höhepunkt an herrlichen historischen Gebäuden und Geschichte.
    Auch hier waren wir 6 Stunden zu Fuß und Boot in der Stadt unterwegs.

    Unser Kurztrip näherte sich dem Ende und am nächsten Tag ging es wieder mit der Bahn (SNCB) pünktlich nach Brüssel-Noord.

    Dort deponierten wir wieder unsere Trolleys in einem Luggage locker und mit dem Bus 240 ging es dann zum Atomium.
    Die Tickets hatten wir bereits vorab online gekauft und so tatsächlich eine Warteschlange vermieden.
    Rund 90 Minuten durch das Atomium und danach wieder mit dem Bus 240 zum Bahnhof Brüssel-Noord.
    Und weil wir noch viel Zeit hatten, spazierten wir von dort durch ein Geschäftsviertel nochmals bis zum berühmten Grote Markt und wieder retour.

    Am späten Nachmittag dann unsere letzte Bahnfahrt von Brüssel-Noord nach Charleroi-Central.
    Der Zug hatte glücklicherweise +3 und so kamen wir und der Zug gleichzeitig am Bahnsteig an. Fährt aber eh sehr regelmäßig.

    In Charleroi-Central kamen wir wieder pünktlich an und die Bahnfahrt war interessanter als mit dem Flughafenbus auf der Autobahn.
    Aber der Bahnhof ist zu weit vom Airport bzw. Airport Hotel entfernt und mit dem Bus zu umständlich und zu lange Fahrzeit. Also heute mal mit dem Taxi gefahren.

    Am nächsten Tag Hotel Shuttle zum Airport und in rund 30 Minuten waren wir bereits am Gate, wo unser Flugzeug wieder pünktlich abhob und in Wien ebenso landete.

    Sogar die Weiterreise mit den ÖBB zum Hauptbahnhof und weiter war pünktlich.

    Unterwegs waren wir mit IC-Zügen mit sehr unterschiedlichem Standard.

    Im Vergleich zur Slowakei ist in Belgien/Frankreich sowohl das Bahnfahren als auch die Hotellerie und Gastronomie wesentlich teurer.
    Und in den nächsten Wochen mehr Informationen und Bilder von unseren Zielen und Bahnfahrten.

  • Im Vergleich zur Slowakei ist in Belgien/Frankreich sowohl das Bahnfahren als auch die Hotellerie und Gastronomie wesentlich teurer.

    Und, was ich so an Fotos gesehen habe, sind die Zuege in der Slowakei auch schoener.

    Wenn ich nur an die SNCF-Doppelstock-Schrottlauben auf dem vorletzten Foto denke, daneben ist der 4020 oder das Doppelstockwiesel ein absolutes Top-Fahrzeug.

  • Ich warte schon gespannt auf die kommenden Beiträge.

    Wie meinte Lübke 1965 zur englischen Königin im Garten von Schloss Brühl: "Equal goes it loose"
    Aber Priorität hat derzeit die Planung der nächsten Bahnreise in den Norden Europas (eh nur eine Woche Dänemark und Schweden).

    Und, was ich so an Fotos gesehen habe, sind die Zuege in der Slowakei auch schoener.

    Definitiv hat die ZSSK in allen Belangen das Rennen gewonnnen (insbesondere die SNCF betreffend).
    Und auch landschaftlich! Nur was die Städte betrifft hat Belgien (und Frankreich) die Nase vorne.

    Wenn ich nur an die SNCF-Doppelstock-Schrottlauben auf dem vorletzten Foto denke, daneben ist der 4020 oder das Doppelstockwiesel ein absolutes Top-Fahrzeug.

    Insbesondere eine SNCF-Garnitur war ein museales Highlight wie du schon richtig erwähnt hast (dazu kommt dann in Folge noch mehr)

  • Nach dem Motto: "Zeit ist Geld" ging es zuerst mittels Flugzug nach Brüssel-Charleroi.;)
    Ryanair/LAUDA hat uns wieder bequem und pünktlich in 1h45m um 110 Euro H/R (Handgepäck, Priority, XL Seat) ans Ziel gebracht.
    Und dann ging es mit dem Flughafenbus um 21 Euro und 1 Stunde nach Brüssel-Midi/Zuid.
    Da gab es eine längere Warteschlange die sich aber schnell auflöste weil mehrere Busse hintereinander abgefahren sind.
    Die Fahrt auf der Autobahn gut für ein Nickerchen, aber trotzdem die schnellste Verbindung ins Zentrum.

    Am Bahnhof Brüssel Midi/Zuid haben wir unsere Trolleys in einem Luggage locker deponiert. Die Kreditkarte wurde abgewiesen, aber die Debitkarte funktionierte. Dann noch aufs WC und der Euro war in BAR zu entrichten.
    Und von dort ging es noch eine Station nach Brüssel-Centraal.

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    Und dann unser Citywalk: Grote Markt, Manneken Pis (viele Touristen für wenig Sehenswertes), EU Headquarter, Königspalast und was sonst noch am Weg lag.

    Samstag und viel los in der Altstadt. Dazu noch ständig Polizei mit Blaulicht und Folgetonhorn unterwegs um die EU-VIPs zum Airport zu eskortieren.

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    Fortsetzung folgt ...

  • Nach rund 4 Stunden hatten wir dann genug gesehen und wieder den Bahnhof Brüssel-Centraal angepeilt.

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    Dieser Bahnhof ist neben Midi/Zuid und Noord einer der Hauptbahnhöfe Brüssels und wie die anderen auch ein Durchgangsbahnhof, aber wesentlich sympathischer. Im Mittelgeschoß Shops, Schalter, Automaten. Monitore und Wartebereiche und im Untergeschoß die Bahnsteige mit 8 Gleisen.
    Mit dem nächstbesten Zug wieder nach Brüssel-Midi/Zuid um die Trolleys abzuholen und in der SNCB App den nächsten Zug nach Antwerpen-Centraal gebucht. Die App übersichtlich und leicht zu bedienen. Inlandstickets werden direkt in der App abgelegt und bei einer Kontrolle der QR-Code aufgerufen (etwas ungewohnt, denn bisher hatten wir immer PDF-Tickets am Smartphone).

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    Die IC-Züge fahren im Halbstundentakt und man bekommt auch locker Sitzplätze mit Fenster.
    Rund 50 km in 45 Minuten um 10 Euro (Senior 9 Euro) durchs flache Land.

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    (Abfahrt im Bahnhof Brüssel-Midi/Zuid)

    Wie immer zu früh und Zeit um den Betrieb zu verfolgen.

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    Aber dann wurde unser IC bereitgestellt, eine moderne Doppeltraktion mit sehr viel Platz.

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    Nun, das Thema der Fensteraufteilung gibt es auch dort.;)

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    Fortsetzung folgt ...

  • Wie immer ist das Knipsen aus den Waggons (insbesondere DoSto OG) eine besondere Herausforderung. Es spiegelte, die Beleuchtung, die Tische, die verdreckten Scheiben und ab und an ein Regenschauer (Nordseewetter).

    Das Highlight dieser Bahnfahrt der Kopfbahnhof Antwerpen-Centraal, einer der schönsten Bahnhöfe weltweit.

    Unser Hotel gleich gegenüber vom Bahnhof und das Zimmer mit Blick auf den Bahnhof.

    Und schon war der erste Reisetag mit vielen Eindrücken beendet. Heute war das Wetter ganz brauchbar, aber die Wettervorhersage nicht wirklich berauschend. So haben wir heute die Fahrkarten für die Weiterreise noch nicht gebucht. Wir waren immer mit den etwas teureren Flexi-Tarifen unterwegs.

    Fortsetzung folgt ...