[BE/FR] Bahnrundreise in Belgien und Frankreich

  • Am nächsten Morgen wieder Sonnenschein und unser Weg zum Bahnhof, denn heute ging es mit einer Bahnfahrt nach Lille (FR).

    Im SNCB Fahrplan gab es den Hinweis: "Der Anschluss für IC 19716 kann garantiert werden, wenn die Verspätung weniger als 7 min. beträgt." Es gibt keine direkten Züge nach Lille. Man muss in Kortrijk umsteigen.
    Das Ticket buchte ich mittels App noch am Vorabend, denn wir benötigten dafür ein Internationales Ticket.
    Da funktionierte das Buchen etwas anders und anstatt der Tickets in der App gab es PDF Tickets.
    Das Ticket 13,50 Euro p.P., also auch "geschenkt". Dabei hätten wir die Tickets sowohl in Belgien und Frankreich noch günstiger kaufen können, wenn wir frühzeitig gebucht hätten. Uns waren aber FLEXI Tickets wichtig um entsprechend der Wetterlage unsere Reiseaktivitäten vorzunehmen.

    Die gesamte Fahrzeit mit Umsteigen 1h35m und rund 100 km (60/40).

    Um die Zeit in Lille optimal nützen zu können (es war für den Nachmittag wieder Regen vorhergesagt), hatten wir uns für einen früheren Zug entschieden. Wieder eine gemütlicher DoSto IC.

    Der IC nach Kortrijk war aber pünktlich und so klappte das Umsteigen stressfrei.
    Kortrijk ist sozusagen der Grenzbahnhof für Bahnfahrten nach Lille/Frankreich.
    Es war sogar noch Zeit für eine kurze Besichtigung vom Bahnhof und dann gespanntes Warten ob der Zug nach Lille tatsächlich fährt.

  • Der IC nach Lille-Flandres wurde pünktlich bereitgestellt und wir fuhren just in time ab. Heute eine etwas ältere Garnitur.
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    Die Landschaft vorerst rural, aber bald näherten wir uns urbaner Umgebung.
    Kurze Aufenthalte an den Grenzbahnhöfen Moeskron (BE) und +5 in Tourcing (FR)
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    und die vom Radsport bekannte Stadt Roubaix (Paris-Roubaix).
    Alte Fabriksgebäude und viele graue Häuser. Diese Stadt erlebte einst eine Blütezeit mit Textilien und als die Mode nach Asien wanderte gab es viele Pleiten und Arbeitslose. Es gibt aber eine Straßenbahn( U-Bahn) von Lille nach Roubaix.

    Unser Ziel war der Kopfbahnhof Lille-Flandres im Zentrum, wo wir mit +10 im Nebentrakt ankamen.
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    Lille-Flandres ein geschäftiger und sehenswerter Bahnhof. Allerdings fiel eher unangenehm die schwerbewaffnete Polizeipräsenz auf.
    Und so wurden auch einige ankommende Fahrgäste von der Polizei zur Ausweiskontrolle aufgefordert.
    Wird möglicherweise wegen Calais oder Olympia so sein?

    Unser Hotel heute etwas abseits, also ein Fußweg von 1,2 km und rund 15 Minuten, denn das Hotel war in La Madeleine, ein Vorort von Lille. Hotels die für uns in Bahnhofsnähe in Frage kamen waren alle bereits Wochen vorher ausgebucht.