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    Auch für Udo Landbauer ist in NÖ nicht alles Straße, denn nach seiner Aussage seienAuto und ÖV gleichwertig. Verkehrsexperten stehen seinen Aussagen reserviert gegenüber:

    Experten relativieren Landbauers Öffi-Vorstoß

    Den bisher größten Investitionsschub für den öffentlichen Verkehr hat Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) am Mittwoch im „NÖ heute“-Sommergespräch angekündigt. Laut Mobilitätsexperten reiche das angesichts des Klimawandels aber nicht aus.

    Online seit heute, 19.00 Uhr

    Eine Milliarde Euro soll in den kommenden vier Jahren, also bis 2027 in den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs fließen. „Das größte Investitionspaket in der Geschichte Niederösterreichs“, sagt Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ), der seit gut fünf Monaten u.a. für den Verkehr zuständig ist, im „NÖ heute-Sommergespräch“ und kündigt etwa 40-Doppelstockgarnituren und „fünf Millionen zusätzliche Zugkilometer, die wir bestellen werden“ an.

    hello, kommt das jetzt aus dem NÖ Landesbudget oder sind da die Bundesmittel inkludiert ?

    LG Günter

    Ich weiß nicht, wo das Problem liegen soll! In fast allen europäischen Ländern hat man sich entsprechend eingestellt auf diese Änderungen! Nur eben in Austria nicht, da schläft man scheinbar weiter in der Pendeluhr, hat sich vielleicht gedacht "So schlimm wirds schon nicht werden, lassen wir den Tag herankommen...". Und jetzt schauen die oberen Vereinsmeier bei ÖGEG, ÖSEK und Co. blöd!

    Es ist schon klar, warum die EU das macht: Bei hunderten Fahrzeughaltern, EVUs u. dgl. musste eine einheitliche Regelung, was Wartung, Instandhaltung und Dokumentation betrifft, geschaffen werden. Und noch einmal: Man hatte zwei Jahre Vorlaufzeit! Würde es - wie damals - "nur" den ÖBB-Konzern geben, hätte man die historischen Fahrzeuge in den eigenen (zertifizierten) Werkstätten warten können. Man hat sie aber an diverse Vereine verscherbelt und die konnten einfach machen, was sie wollen? So geht das nicht und jetzt steht eben der Großteil der Vereins-Altfahrzeuge - und das völlig korrekt, die EU trifft da keine Schuld, das ist das Ergebnis hausgemachter österreichischer Vereinsarroganz und "I scheiß mi nix"-Auffassung. So einfach ist das!

    Und der nächste Schritt steht schon in den Startlöchern: Das Verbot von Personenwagen mit offenen Plattformen - der Sicherheit der Fahrgäste wegen natürlich.

    hallo liebe "Donauuferbahn"
    etwas oberflächlich Deine Betrachtungen, wenn man nur eine neue einheitliche Regelung ohne genaueres Fachwissen kommentiert; in der Pendeluhr hat niemand geschlafen, leider ist es in unserer heutigen Zeit modern geworden auf "Vereinsmeier" zu schimpfen, ohne auch nur - was journalistisch korrekt wäre - sich über genaue Details auch bei den Betroffenen zu informieren. Dieses Forum ist nicht das Einzige, dem es an "Tiefe mangelt".
    Nur 2 Kleinigkeiten die hier passen:
    die tollen nun ECM-zertifizierten Werkstätten der "Staatsbahn" haben sich schon vor Jahren außer Stande erklärt ein Nostalgiefahrzeug (das sie selbst Jahrzehnte in Betrieb und Wartung hatten) auszubessern, mangels Sachkunde und weil das Personal dazu einfach nicht mehr vorhanden ist. Man will sich u.a. bei TS mit diesem Thema nicht mehr beschäftigen. Wie sich also Vereine an so tolle ECM-Werkstätten wenden sollen, frage ich mich. Das kostet enorm viel mit zweifelhaftem Ergebnis, man muss ja auch alle Zertifikate und ISO-Prozesse mitzahlen, das nötige Fachwissen gibt es allerdings nicht mehr. Da sind m.E. so manche oft beschimpften "Zangler" deutlich sachkundiger als ECM-Mitarbeiter.
    Hat also mit Vereinsarroganz nicht immer was zu tun.
    Ad offene Plattformen: Begegnungen mit einem 160 km/h-Zug am ÖBB-Netz sind natürlich heute zu unterbinden, aber warum man auf einer touristischen Schmalspurbahn offene Plattformen verbieten soll frage ich mich wirklich. In der Schweiz geht's (und in Italien, Deutschland usw.), in Österreich nicht ???
    Dass natürlich sicherheitsrelevante Bauteile der Fahrzeuge heutigen Prüfstandards unterzogen werden müssen (insbesondere wegen Alter), wenn Sie mit dem modernen Regelverkehr gemeinsam unterwegs sind, ist auch klar.
    Wenn allerdings eine Diesellok laufmäßig geprüft wurde und wegen Motorschaden einen Liegenbleiber hat, dann muss halt der Fahrzeugbetreiber dafür haften, wenn Betriebsstörungen vorliegen, gilt ja für alle so.
    Dass es bei der ÖBB im Gegensatz zu unseren Nachbarländern kein Interesse an der Erhaltung ihres historischen Erbes gibt, kann man den "Vereinsmeiern" nicht anlasten, rund um uns gibt es nur bessere Beispiele an Zusammenarbeit und Nutzung bestehender Infrastruktur wie Hallen und Werkstätten.


    LG
    die deutsche Diesellok