Beiträge von Roni

    Hallo!

    Nun bin ich zurück von der fantastischen Reise, alles hat perfekt wie geplant funktioniert, und die Freunde, aber auch Fremde, die ich getroffen habe, waren extrem gastfreundlich. Jeden Tag gab es neue Höhepunkte, einiges habe ich auf Video eingefangen, vieles andere natürlich nicht. Aber es gibt natürlich schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Reiseberichte, und bei einem lebhaften Land wie Indien ist es natürlich von Vorteil, bewegte Bilder mit Ton zur Verfügung zu haben.

    Also freut euch auf Eisenbahn auf Schmal-, Meter- und Breitspur, rauchende, tuckernde ALCO-, EMD- und andere Diesel, sowie Elektroloks und einige Impressionen von faszinierenden Menschen und großartigen Landschaften. Einleitung und mehr allgemeine Informationen gibt es dann im ersten Teil der Reiseberichte.

    Wie immer gibt es einen anklickbaren Index, wenn man die Videobeschreibung ausklappt, leider funktioniert dieser nur bis zu einer Stunde, danach muss man manuell einstellen.


    Der Link zum Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=Ln9ntoVBVts&hd=1


    Vorschaubilder

    P.S.: Zum Zeitpunkt des Postens war das Video noch nicht in HD verfügbar, sollte Youtube aber bald verarbeitet haben.

    Hallo!

    Hier ein Video mit nostalgischen Events und Besuchen bei Museumsbahnen seit Oktober.
    Inkludiert sind: GKB 671 nach Weiz, Feistritztal-Schmalspurbahn mit Dampf-Doppeltraktion, Liliputbahn im Wiener Prater, Szecheny-Kindermuseumsbahn mit Dampf in Ungarn, Plandampf Werratal mit superschwerer 2100 t 44er-Doppeltraktion, SZ GM-Dieselröhren im Salzkammergut, 93er-Fotofahrt durch das Weinviertel und Winterdampf im tief verschneiten Gesäuse.

    Zum Video geht es hier, wie immer gibt es einen anklickbaren Index, wenn man die Beschreibung ausklappt:
    http://www.youtube.com/watch?v=K-GgLCGNvsY&hd=1


    Hallo!


    Tja, es war soweit, im Herbst 2001 ging ich zum ersten Mal extra wegen der Bahn aus dem Haus. Altersmäßig hätte ich das leider schon viel früher mit viel interessanterem Betrieb tun können, allerdings interessierte ich mich in den Jahren zuvor kaum für die Bahn, nur auf Reisen wurde ein bisschen unterwegs Video gefilmt und analog fotografiert. Aus dem Haus trieb mich nun nicht die plötzliche Sehnsucht nach Fotografie, sondern das Erscheinen des Microsoft Train Simulator (MSTS). Ich hatte da so eine verrückte Idee für eine Strecke und besuchte daher einige Örtlichkeiten, an denen ich Bahnhöfe und Fahrzeuge zwecks Modellierung und Texturierung abfotografierte. Dass dabei überhaupt nicht an Bahnfotografiestandards oder gar Landschaftsfotos (kamen erst Jahre später) gedacht wurde, ist naheliegend, dennoch entstanden gelegentlich ein paar zeigbare Bilder. Und falls jemand seitlich für Texturen abfotografierte Züge aus dieser Zeit in 3 MP Auflösung braucht, einfach bei mir melden! ;)
    Kamera war bis zum Jahr 2004 eine Olympus Camedia C3000Z, ein sehr stabiles Arbeitstier, mit der man auch in der Nacht leicht unverwackelt fotografieren konnte, indem man sie irgendwo dagegenpresste. Natürlich gab es damals noch starke Auslöseverzögerungen, die bei fahrenden Fahrzeugen auch mit Vorauslösen nur schwer zu kompensieren waren. Ein paar Bilder aus dieser Zeit werde ich hier zweigen, aber natürlich nur diejenige, die von historischer Relevanz und nicht oder kaum wiederholbar sind.


    Den Anfang machte am 5. 10. 2001 ein Kurzbesuch am guten alten Wiener Südbahnhof.

    Die Autos wurden noch nicht am Matzleinsdorfer Platz verladen.

    Die Reihe 2067 war noch die Standardverschublok an den Wiener Bahnhöfen.

    Um 14:00 kam IC 158 "Croatia" an.

    In der Spiegelung auf der Ostseite war gerade eine 42er mit D 402 aus Bratislava hl.st. (über Petrzalka) angekommen, hinter der Lok noch ein oranger ÖBB-Waggon(?), das einzige Mal, das ich einen solchen digital erwischte.

    Blick vom Ostbahnhof herab auf die Schleife des D-Wagens.

    So sah es noch stimmiger aus, als mit elektronischer Anzeige und einem Spiegel als Dumbo-Ohr.

    Blick Richtung Süd/Ostbahnhof.

    Am 12. 10. 2001 wagte ich mich nach der Uni kurz am späteren Nachmittag an die Schmelzbrücke über der Ausfahrt des Westbahnhofs.

    Hier ist noch viel rot und blutorange zu sehen...

    Blick auf Traktion und Abstellgruppe, links eine 1014.

    2067.107 war mit Rangieren beschäftigt.

    Schmetterlinge und Postwagen allerorts.

    Ein IC war gerade rausgeschoben worden.

    Die noch von Hochhaus-Monstern uneingerahmte Fassade des Westbahnhofs.

    Blick aus dem Fst. auf die Linie 5.

    Diese bringt uns am 17. 10. 2011 zum ehemaligen Wiener Nordbahnhof. Noch existieren die Stumpfgleise für Nordbahnregionalzüge.

    4020.069 trug noch das alte Farbkleid ohne elektronische Anzeige, im Hintergrund der ÖBB-Moloch.

    Die alten Schnellbahn-Durchfahrtsgleise.

    Mein einziges Digitalbild einer 2048 in ÖBB Diensten.

    Es hieß hier noch Wien Nord.

    Auch die Reihe 1046 stand noch im Plandienst, hier 1046.012.

    Der Regionalzug nach Bernhardsthal wurde von einer 1014 bespannt, bekannterweise auch nicht mehr im Einsatz.

    Kurz Zeit später würden die 1046 ein paar Gleise weiter rechts abgestellt stehen.

    Es gab noch Relikte der Handwagerlära.

    Kontraste in Wien Nord.

    Ein mit 1042er bespannter Schlierenzug stand Richtung Norden bereit.

    Klassiker auf einen Blick.

    Der Vorplatz des Riesenrades war noch nicht in Disneyland umgewandelt worden.

    Die stehenden 5er luden zur Weiterfahrt ein.

    Praterstern vor dem Umbau zur EM 2008.

    Kurzer Stopp am Donaukanal.

    Am Julius-Tandler-Platz vor dem Franz-Josefs-Bahnhof.

    Der FJB war schon äußerlich erneuert, doch die Creditanstalt gab es noch.

    Der 5er kurvt durch enge Gässchen.

    Angekommen am Westbahnhof.

    1044.124 steht mit EC 568 "Hitradio Ö3" nach Bregenz bereit, daneben IC 648 "Stefan Zweig".

    Die Zuglok des IC kommt.

    Tatsächlich, ein Telefon!

    Der InterCity nach Salzburg verläßt als zweiter der zwei stündlichen Schnellzüge um 15:20 den Bahnhof.

    Güterwagen mit Poft

    Moderne Ungetüme kommen an, aber noch mit interessanten Zügen und ÖBB-Pflatsch, der ihnen wesentlich besser steht.

    Hallenblick mit altem Zuganzeiger.

    Damit möchte ich mich bis zum nächsten Mal verabschieden, erst in Monaten, denn damals fotografierte ich noch nicht sehr oft. Einige der Bilder leben übrigens im Modell des Westbahnhofs weiter, den ich für die MSTS Wienerwaldstrecke des seligen Simrudi baute.

    Hallo!


    Im herrlichen Restsommer/Frühherbst der letzten Wochen konnte ich auf einer Tour zum Semmering bzw. einer Radtour durch Kärnten und Slowenien mit Stützpunkt in Faak am See wieder einmal ein paar Fotos und Videos aufnehmen.

    Zum Video (inklusive 310er am Semmering) geht es hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=JyFEkz-HskQ&hd=1


    Fotos zeige ich nur von der Radtour 23. - 27. September in Kärnten und Slowenien. Eigentlich nicht auf Eisenbahn ausgelegt, gelang es mir doch, ein paar Züge zu erwischen:

    Ein herrlicher Freitagabend auf einer Eingewöhnungs-Faaker-See-Runde, im Hintergrund der dominante Mittagskogel.

    Zurück in Faak kam mir bei einem Bahnübergang dieser Güterzug in die Quere, 1116 sind Richtung Slowenien eher selten, fast der gesamte Güter- und Fernverkehr wird mit 1216ern oder 541ern bespannt. Die noch teils mit alten Metallmasten bestückte Strecke führt hier Richtung Villach mit seinem vielschichtigen Hausberg Dobratsch.

    Die Regionalverkehrsflotte auf der komplett elektrifizierten Strecke nach Rosenbach wird großteils von Diesel-Desiros gestellt.

    Blick zur Kirche von Finkenstein mit Dobratsch.

    Die Faaker Kirche.

    Am nächsten Morgen nahmen wir den ersten und einzigen Regionalzug über die Grenze nach Jesenice, der Rest wird nur als Fernverkehr abgewickelt. Für Radfahrer natürlich ein Alptraum, wie sich später noch bestätigen sollte. Ab Jesenice radelten wir gleich einen steilen 14%-Pass rauf, dem aber eine herrliche Abfahrt durch ein schönes Tal und urige Dörfer Richtung Bled folgte. Für einen schönen Ausblick bogen wir vor Bled Richtung Vintgar und dann nach Podhom ab, das Save-Tal im Nebel, wie auch die Bergspitzen enttäuschten stimmungsmäßig nicht. Als RG 600 "Soca" vorbeidieselte, zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen.



    Dann ging es natürlich schnurstracks zum Bleder See, wo gerade die Enten wach wurden.

    Nicht alle, am olympischen Ruderzentrum, wo gerade eine Busladung Ruderer angekommen war.

    Nebelschwaden zogen über die Wasseroberfläche.

    Touri-Attraktion Bled, ein Wahnsinn, was da los ist, Japaner, Australier - offensichtlich Teil von "Europe in a nutshell"!

    Wir fuhren ein bisschen weiter, nach Bohinjska Bela, wo wir nach einem steilen Anstieg diesen Werbetriebwagen erwischen konnten.

    Für den erwarteten Dampfzug mit 25-026 ging es zur einzigen Stelle mit Anstieg, gleich nach dem Bahnhof Bohinjska Bela.

    Nun widmeten wir uns wieder Bled, der touristischen Seite. Am Ruderstart wurden laufend Rennen gestartet, offensichtlich für eine slowenische Meisterschaft, die Weltmeisterschaft hatte dort ja kurz zuvor stattgefunden.

    Boote schön einrichten!

    Die nächsten sind schon dran...

    Einfach eine Traumkulisse, und die Länge des Sees passt genau für die Bewerbe.

    Zu Mittag fuhren wir vom Hauptstreckenbahnhof Lesce-Bled zurück, mit dem einzigen weiteren Zug, der laut Fahrplan Radmitnahme offerierte. Dafür hatten wir am Tag zuvor in Villach 12 € für internationale Fahrradreservierungen pro Rad hingeblättert, auf einer halbstündigen IC-Fahrt nach Faak! Wie sich herausstellte, handelte es sich wegen Schienenersatzverkehrs nicht um die reguläre Garnitur, und wir durften die Fahrt mit den Rädern stehend im Türbereich verbringen... gut angebrachtes Geld! Mit ordentlichem Regionalverkehr ab Jesenice hätte das ganze 2,50 gekostet.

    Am Nachmittag bei Faak machte sich eine Doppelgarnitur auf nach Rosenbach für die Samstagnachtschwärmer, auf die Rückfahrt warteten wir aus irgendeinem Grund vergeblich.

    Finkensteiner Dalmatiner in der Marktstraße...

    !Ayayay - las llamas y los toros - ayayayayay!

    Am abendlichen IC 312 hing diesmal SZ 541-001 "Alpenkonvention", am nächsten Tag die einzige E-Lok, die ich sichten würde!

    Am Sonntagmorgen mit D 314 aus Beograd.

    Diesmal ging es am durchs Rosental am Drau-Stausee entlang Richtung Weizelsdorf, unterwegs kehrten wir noch in einem herrlichen Dorfgasthaus ein.

    Am Ziel erwartete mich auch schon fröhliches Rangieren mit NBik 93.1332 und 2061.201, die dem Wenden und Beistellen im Bahnhof Weizelsdorf diente.

    Der mittlerweile schon wohlbekannte Badesee von Kirschentheuer präsentierte sich der Jahreszeit entsprechend ruhiger, dennoch konnte man in den Kärntner Seen noch herrlich baden. Zwei Mädels senkten wenigstens den Schnitt der ansonsten im Pensionsalter befindlichen Badebevölkerung.


    Hinter Weizelsdorf, mit Blick auf die Hollenburg, wird besonders Stoff gegeben.

    Am Abend zurück in Faak, wohin wir ab Rosenbach per Desiro gefahren waren. Natürlich wieder die "Alpenkonvention" am IC 312.

    Mit der bekannten Burgruine Finkenstein im Hintergrund.

    An diesem Abend machte ich noch einen Stativel-Ausflug. Zunächst als Abwechslung ein Talent.

    Im privatisierten Bahnhofsgebäude von Faak wachten noch die Bewohner, eine der täglichen direkten Verbindungen in den Süden hatte gerade davor angehalten - D 315 nach Beograd (Alpenkonvention, eh klar)!

    Am nächsten Tag stand die Wörtherseerunde am Programm, nach gutem Mittagessen im Maria Loretto wurde bei Krumpendorf gebadet... und ich hatte gehört man könnte Bahn nicht mit dem Wörthersee fotografieren...

    Bei Töschling bietet sich eine weitere Stelle.

    Nach absolvierter Radrunde wurden wir in Velden begrüßt.

    Zurück wie hin kamen wir in Föderlach vorbei, wo ich schon am Morgen folgendes Motiv entdeckt hatte, ist ja auch ein Kärntner See. ÖEC 110 nach München wurde ebenso wie die Hinleistung davor zu Mittag Spezialochsen-traktioniert.

    Die herrlichsten Stimmungen boten sich am Dienstagmorgen, am letzten Tag stand ich schon für D 415 "Alpine Pearls" nach - wohin sonst - Beograd auf. Ein wunderbarer internationaler Zug, mit 1216 als einzigem ÖBB-Beitrag.
    Die Nebelstimmungen, die vom See heraufstiegen, änderten sich nun minütlich.

    Dabei ist jede Art von Zug willkommen.

    R 4962 aus Jesenice wurde an dem Tag von einer 1144 gezogen.

    Die Sonne kam hinter den Bergen hervor.

    REX 1741 Friesach - Rosenbach, erfreulicherweise auch mit 1144.

    In die herrlichste Morgensonnen-Nebelstimmung!

    Glücklicherweise kreuzte er in Faak mit einem Güterzug, überhaupt rollten recht viele außer sonntags.

    Am Rückweg machte ich noch ein paar Bilder am herrlichen Faaker See.


    Mangels Verbindung radelten wir bald darauf mit vollem Gepäck über den Hügel nach Föderlach, wo es noch Relikte der alten ÖBB zu finden gibt.

    Lokparade der neuen ÖBB und letzter Dobratsch-Blick in Villach.

    Auch die serbischen Nachtzugwagen verbringen den Tag hier.

    Und 1142er gibt es sogar ebenfalls noch im Einsatz... eine Impression aus dem IC nach Hause.