Beiträge von Werner

    In den deutschen Medien finde ich keine Hinweise, dass man daran interessiert ist

    Im Verkehrsforum Berchtesgadener Land sind einige Kommentare zum "Zielnetz 2040 - Hochleistungsbahn Wien - München" zu finden.

    Zitat 1:

    Die Wiener träumen offenbar von einer Eisenbahnschnellverbindung Wien – München über eine Neubaustrecke durch das Innviertel. Ausweislich der Karte soll diese Verbindung anscheinend auch nicht über Braunau-Simbach führen, vielmehr wird auch eine Neubaustrecke in Deutschland, eventuell über eine Anbindung an die ABS 38, angedacht. Das erscheint aus deutscher Sicht schon sehr fantastisch, vielmehr wird man froh sein dürfen, wenn angesichts der akuten Finanznot im Bundeshaushalt die ABS 38 einschließlich der letztes Jahr in dieses Projekt integrierten Elektrifizierung nach Simbach noch verwirklicht wird, mehr ist in Deutschland sicher nicht drin. Ich meine deshalb, dass die Salzburger weiterhin ruhig schlafen können Dr. Karl Bösenecker

    Zitat 2:

    zu sehr sollen sich die Salzburger nicht ausruhen. Für Wien - München würde eine Neubaustrecke Wels – Ried genügen, der Rest könnte mit Ausbau vorhandener Strecken bewerkstelligt werden. Und wenn die in Köstendorf und vielleicht andere den Ausbau Attnang – Salzburg erfolgreich verzögern bleibt sogar Geld übrig. Erwin Pamp

    Zitat 3:

    M.W. nach sind die aktuellen Überlegungen einer NBS durch das Innviertel natürlich mit Deutschland abgestimmt und vor allem der Tatsache geschuldet, dass in Salzburg innovative Verkehrsprojekte kaum realisierbar sind……Die „Magistrale“ brauch also Alternativen und bei entsprechendem Rückenwind kann es durchaus schnell gehen….! Gunther Mackinger

    Weitere Meinungen siehe Verkehrsfgorum BGL.

    Anmerkung: Ich wollte, ich könnte den Optimismus von Gunter Mackinger teilen!

    Anscheinend vor Jahrzehnten, als eine Schnellzugstrecke über Braunau und Mühldorf angedacht war, auch in Ö in Gebrauch. Aber vielleicht weiß Werner mehr dazu?

    Ja, es ist richtig, dass der Begriff "Vogelfluglinie" in den seinerzeitigen Zeitungsmeldungen stammt (damals hauptsächlich aus den "Salzburger Nachrichten") als die HL-Strecke München - Salzburg - Linz als Teil der TEN-Strecke München - Wien - Budapest auf höherer Ebene dikutiert bzw. erste Pläne der HL-AG bekannt wurden. Damals wurde die Direttissima München - Linz als "Vogelfluglinie" bezeichnet.

    Naja, ich gehe davon aus, dass die elf Flexity-Garnituren nicht nur für die Linie 27 auf der Länge von 2,4 km (siehe hier) benötigt werden. Fährt doch die Linie 27 zum größten Teil auf der Strecke der Linie 26.

    Wenn ich nicht irre, verkehren in Transdanubien auf den Linien 25, 26 und 31 noch ältere Garnituren, die dann Stück für Stück durch Flexities ersetzt werden sollen.

    ThomasAS : Vermutlich kann ein ÖBB-Infra-Insider die Frage exakt beantworten.

    Ich gehe davon aus, dass von einer Betriebsführungszenztrale BFZ aus (siehe hier), von denen esin Österreich 5 BFZ gibt (siehe hier), über mehrere ESTW die Fahrwege eingstellt werden, der Betrieb überwacht wird etc.
    Die exakte Funktionsbeschreibung habe ich leider nicht.

    Die Dichte bzw. die Abstände zwischen ESTWs ist natürlich abhängig davon, welche Strecken, Haupt- und/oder Nebenbahnen davon erfasst werden.

    Was das EWST in der Betriebsausweiche Eerbauer anbelangt, so gehe ich davon aus, dass dort die Strecke von Steindorf bzw. Neumarkt/Wallersee bis etwa Vöcklabruck erfasst wid.

    Wie gesagt, das ist nur ein Versuch einer plausiblen Erklärung. Die exakte Antwort sollte ein ÖBB-Insider geben können.