Beiträge von HK51

    Für das System in London braucht man keine app bzw. GPS-taugliches handy, nur eine Kreditkarte. Voraussetzung sind natürlich Bahnsteigsperren, die sicherstellen, daß man nur nach Bezahlung mitfahren kann. In den Bussen schaut der Fahrer sehr genau in den Innenspiegel, ob die Kreditkarte auch verwendet wird - wenn nicht, fährt er schlicht und einfach nicht weiter.


    Beim Zugang bzw. Ausgang hält man die Kreditkarte bei jeder Fahrt - Bahn, Bus, U-Bahn - an die Sperre und die Fahrt wird abgebucht. Für Touristen ist das sehr praktisch (keine Kleingeldsuche oder Weg zu einem Automaten), weil die Abbuchung mit 7 Pfund gedeckelt ist, d.h. man kann 24 Stunden ab der 1. Buchung um diesen Betrag beliebig oft, kreuz und quer, alle Öffis nutzen. Außer nach Windsor und auf die Flughäfen kommt man praktisch überall hin.

    Schwachsinn o du mein Vergnügen!! Sinnvoller und wesentlich billiger wäre eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit 15 kmh.


    Nachdem ich den "Gugelhupf" seit langem mitlese, habe ich mir heute gegen 14 Uhr einen Lokalaugenschein gegönnt. Summa summarum ist das Bauwerk so ziemlich die dümmste Brücke, die ich je gesehen habe:

    • Die Straßensteigung ist mindestens 20% - viel Spaß bei Schnee oder Glatteis! Als (ziemlich entlegene) Gemeindestraße hat die sicher keine Streuungspriorität und wird daher rasch unbefahrbar.
    • Die Breite reicht nicht aus, daß 2 PKW aneinander vorbeikommen. Auf die Kuppe zufahrende Fahrzeuge sehen einander erst im letzten Moment, wovon dann zwangsläufig einer zurückschieben muß. Auch für einen Mähdrescher o.ä. im Alleingang ist die Brücke definitiv zu schmal.
    • Es ist relativ viel Verkehr (8 Autos in 20 Minuten), wobei alle Benützer offenbar um die Gefährlichkeit wissen und kaum mehr als bessere Schrittgeschwindigkeit gefahren sind.
    • Reifenspuren im unbefestigten Bankett zeigen bereits abenteuerliche Ausweichmanöver.
    • Als Fotostandpunkt ist dieses Machwerk gänzlich ungeeignet. Auf der Fahrbahn zu stehen ist lebensgefährlich. Der schmale Platz (auf der Brücke) zwischen Leitschiene und Geländer ist nicht zum Begehen vorgesehen. Außerdem blickt man nur in den Mastenwald bzw. auf die OL, weil man praktisch schon über den Geleisen ist - keine brauchbare Perspektive!
    • Die Böschungen/Erddammschüttungen links und rechts der Fahrbahn sind vermutlich nicht vor dem Herbst begehbar. Würde man sie jetzt ohne Bewuchs betreten, versinkt man im Gatsch und würde die Schüttung zerstören.
    • Insgesamt ist die neue Brücke gegenüber dem Altbestand eine Verschlechterung - nicht breiter, Fahrbahn steiler, noch unübersichtlicher. Wie sich halt der kleine Maxi, nicht durch Fachkenntnis oder Hausverstand belastet, eine Eisenbahnbrücke vorstellt.

    Weiß jemand im Forum, was der Neubau gekostet hat (schätzomativ einen 7-stelligen Betrag)?


    Ich würde die verantwortlichen Leute und Leutinnen ( ;) ) beim Bauherrn und der zuständigen Baubehörde wegen krasser Inkompetenz fristlos entlassen.

    Perl-Auhof hat auf Steyrbasis auch einen Frontlenkerbus karossiert, der nach Auflassung der Straßenbahnlinie 158 vom Bahnübergang Hietzinger Hauptstraße (Spohrstraße) von Dr. Richard nach Ober St. Veit im Einsatz war.