Beiträge von Uerdinger Schienenbus

    Gegen postalischen Versand ist ja nichts einzuwenden, aber man könnte die bargeldlose Bezahlung doch trotzdem anbieten und die Ware halt losschicken, wenn sie das Geld haben. Dem Postler an der Tür Bargeld in die Hand zu drücken, das kommt mir doch wirklich vor wie 1980. (vor allem als einzig mögliche Zahlungsart! Daß man das für Kunden von 90+ anbietet, laß ich mir ja einreden.)

    Ich denke mal, Leute, die Internet haben, haben auch ein Bankkonto.

    Daß es so was noch gibt....

    Gerade einen Geschenkgutschein bei der Österr. Weinakademie geordert.

    Hab' auf die Seite gewartet, auf der man dann zwischen PayPal, Karte und Überweisung wählen kann....

    Aber stattdessen die Info, das käme per Nachnahme.

    Das habe ich ja in diesem Jahrtausend noch nie erlebt; wäre mir gar nicht sicher gewesen, ob die Post das noch anbietet.

    Soll ich da jetzt immer mit 300 Euro in bar rumsitzen, weil der Postler ja gleich kommen könnte? Oder haben die Postler dafür ein Kartenlesegerät?

    Ich sitze ja auf der "Gegenseite" - aber man kriegt im Laufe der Jahre schon einen schnellen Blick dafür.

    Fahrtenbuch mit einheitlichem Schriftbild zB..... (analog für Arbeitszeitaufzeichnungen....)

    Hab' in meiner Bibliothek ein erheiterndes Buch eines pensionierten Finanzamtsvorstands mit kuriosen Prüfungsfeststellungen....

    Zu den Standardtätigkeiten bei der Gastro-Prüfung gehört übrigens, da erstmal inkognito essen zu gehen. Wenn man dann keine USt-Rechnung bekommt bzw. nach Prüfungsbeginn seine Konsumation nicht in der Buchhaltung wiederfindet, ist's schon mal schlecht.....

    Und man sollte es nicht unterschätzen, dass Finanzprüfer auch durchaus in der Lage sind, Google zu bedienen. Ja, da staunen manche.... Wenn da Fotos in Facebook zu finden sind, auf dem die Kinder in Österreich auf einem Kindergartenausflug zu sehen sind, aber der Lebensmittelpunkt angeblich in Deutschland ist, das kann zum Verhängnis werden.

    Es sind ja auch nicht alle Prüfer gleich. Vielleicht gibt's welche, bei denen das gut ist. Aber das weiß man ja vorher nicht, wen man bekommt.

    (Genauso wie ich auch immer sage: Dem Finanzamt auf den Sack zu gehen, um vorgereiht zu werden, kann je nach Persönlichkeit des Sachbearbeiters gutgehen oder nicht. Wenn's einer ist, der seine Ruhe haben will, der reiht einen wirklich vor, aber ich sehe das größere Risiko, dann besonders gepiesackt zu werden, was, selbst wenn alles korrekt ist, dem Klienten Kosten verursacht. Ich rate meist davon ab.)

    Da hast du falsch gehört. Ein Finanzamt hat, wie jede staatliche Instiution objektiv zu sein und jedes Verfahren einzustellen, bei dem nichts rechtswidriges herauskommt.

    So ist es.

    Früher hieß es mal, man solle irgendeinen kleinen Fehler einbauen, damit sie ein Erfolgserlebnis haben - das habe ich aber nie jemandem geraten, das war eher so eine Stammtischweisheit.

    Heute haben die die Anweisung, eine Prüfung abzubrechen, wenn sie innerhalb soundsoviel Stunden nichts finden. Das ganze soll ja letztlich ein Mehrergebnis bringen, das höher ist als die Personalkosten des Prüfers. Möglicherweise war das früher mal so, dass die stolz waren, dass die drei Tage dasaßen und dann 50 Euro nachfordern konnten, weil auf einer Rechnung ein Formmangel war.

    Und gute Prüfer wissen genau, in welche Wunde sie ihre Finger stecken müssen.

    Und ich hatte schon etliche Prüfungen, die mit einem Nullergebnis abgeschlossen haben. Ich hatte es auch schon, dass der Steuerpflichtige am Ende noch was rausbekommen hat.

    Naja, die ganzen Kleinen zusammen machen in Summe sicher mehr aus.

    Wenn wir von wirklicher Hinterziehung reden und nicht von moralisch vielleicht zu verurteilendem, aber legalen Handeln.

    Womit ich nicht gesagt haben will, in Großunternehmen gäbe es keine Steuerhinterziehung, aber das Problem ist da die Anzahl der Mitarbeiter, die das mitkriegen können und das Unternehmen dann damit erpressen können.

    Ich frage mich nur, warum tut man das?

    Wegen der paar Cent Gebühren? Oder aus ideologischen Gründen, daß Bargeld Freiheit bedeutet oder so?

    Und dafür riskiert man, ins Visier des Finanzamts zu geraten, obwohl man eh alles sauber macht?

    Ich war heute Nachmittag dort und durfte nicht mit Karte zahlen.

    Warum hätte sich auch was ändern sollen?

    Zumindest die "heute" behauptete das ja, dass sich das geändert hätte.


    PS Du kennst das "Nigls"? Wohnst Du in der Gegend?

    Im Prückel sollte Kreditkarten aber zwischenzeitlich angenommen werden:

    Also ich war vor ca. einer Stunde dort und die Damen am Nachbartisch mussten ihre Karten einpacken und Bargeld zücken.

    Das Heute war auch schon mal besser...

    :/

    Ich war heute Nachmittag dort und durfte nicht mit Karte zahlen.

    Aber immerhin bekam ich unaufgefordert eine korrekte Registrierkassen-Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer.