Beiträge von dr. bahnsinn

    Unterbrechung der S 45

    Wegen eines Feuerwehreinsatzes sind zwischen Wien Heiligenstadt und Wien Handelskai derzeit keine Fahrten möglich. Über die Dauer der Unterbrechung kann derzeit noch keine Angabe gemacht werden. Die Züge warten die Sperre vorerst ab.

    Quelle: ÖBB-Streckeninfo

    15 Jahre RCH

    Montag, 04 März 2024 14:06

    Ungarn: Feierliches Partnertreffen zum 15. Jubiläum von Rail Cargo Hungaria

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    Foto: RCH.

    Vor fünfzehn Jahren wurde die Privatisierung von dem ungarischen MÁV Cargo abgeschlossen, wobei die Güterverkehrsbranche von MÁV in einem scharfen Wettbewerb von Rail Cargo Austria, der Tochtergesellschaft der ÖBB für Gütertransport, erworben wurde.

    Das Eisenbahnverkehrsunternehmen, das seine Aktivitäten in der neuen Eigentümerstruktur unter dem Namen Rail Cargo Hungaria (RCH) fortführte, veranstaltete anlässlich des Jubiläums ein feierliches Partnertreffen im Bahnhistorischen Park Ungarns.

    An der Veranstaltung nahmen auf Einladung des Managements von RCH Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB, Dr. János Kerékgyártó, stellvertretender Staatssekretär für Verkehrsregulierung, Dr. Zoltán Pafféri, CEO von MÁV Zrt, Dr. László Mosóczi, CEO von MÁV-START Zrt., Vertreter der österreichischen und chinesischen Botschaften, Schlüsselfiguren und Führungskräfte der europäischen EVU-s und Bahnlogistik, Delegierte der Gewerkschaften sowie Führungskräfte von RCG teil.

    Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB bedankte sich in seiner Begrüßungsrede der ungarischen Verkehrspolitik und MÁV für die Zusammenarbeit und Unterstützung, und betonte zugleich, dass die österreichische Staatsbahn (ÖBB) langfristige Verantwortung für die Entwicklung von Rail Cargo Hungaria übernimmt.

    Dr. Imre Kovács, Vorstandsvorsitzender und CEO von Rail Cargo Hungaria wies in seiner Festrede darauf hin, dass die RCH nach der äußerst erfolgreichen Privatisierung von MÁV Cargo weiterhin als strategisches Unternehmen Ungarns, als Teil der ungarischen Wirtschaft und Partner der einheimischen Unternehmen tätig ist. Der neue Eigentümer hat das Unternehmen mit weitreichenden Investitionen konsolidiert, die dank dieser Investitionen in eine neue, dynamische Phase seiner Entwicklung tritt: es modernisierte etwa achttausend Güterwagen, brachte die modernste Lokomotivflotte Ungarns zustande, automatisierte seine Produktions- und Warenbehandlungsprozesse.

    In den letzten anderthalb Jahrzehnten hat RCH seine marktführende Position in Ungarn behauptet. Imre Kovács hob hervor, dass die Gesellschaft ihre Ergebnisse in enger Zusammenarbeit mit MÁV und GYSEV erzielen konnte. Schließlich dankte er den Berufspartnern, Kunden und Mitarbeitern des Unternehmens für die Unterstützung.

    Pressemeldung RCH

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    WESTbahn reagiert wie immer flott:

    Montag, 04 März 2024 14:36

    Bayern: WESTbahn bietet unbürokratische Lösung für Streikbetroffene

    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat für den 7./8. März einen Streik angekündigt, der sich auf den Zugverkehr von und nach Deutschland auswirken wird. WESTbahn-Zugverbindungen sind davon nicht betroffen. Die Züge von und nach München und Rosenheim sowie über das Deutsche Eck nach Tirol und Vorarlberg werden planmäßig fahren.

    Wie bei den letzten GDL-Streiks bietet die WESTbahn eine unbürokratische Lösung für Reisende, die von den Einschränkungen bei der DB betroffen sind: Gegen Vorlage eines gültigen DB/ÖBB-Tickets für Fernverkehrszüge können Fahrgäste kostenfrei zwischen München Hauptbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof mitfahren. Das Deutschland- und das Bayern-Ticket sind davon ausgenommen. Reisende können für einen Aufpreis von € 50,- in den Zügen der WESTbahn bis/ab Wien Westbahnhof mitfahren (bzw. € 25,- bis/ab Linz). Zwischen München und Wien Westbahnhof fahren täglich 5 Züge pro Richtung:

    München Hauptbahnhof – Wien Westbahnhof:

    959: München Hbf (ab 07:49 Uhr) – Wien Westbahnhof (an 11:52 Uhr)
    963: München Hbf (ab 09:48 Uhr) – Wien Westbahnhof (an 13:52 Uhr)
    965: München Hbf (ab 11:45 Uhr) – Wien Westbahnhof (an 15:52 Uhr)
    971: München Hbf (ab 15:48 Uhr) – Wien Westbahnhof (an 19:52 Uhr)
    983: München Hbf (ab 17:49 Uhr) – Wien Westbahnhof (an 21:52 Uhr)

    Wien Westbahnhof – München Hauptbahnhof:

    948: Wien Westbahnhof (ab 06:08 Uhr) – München Hbf (an 10:13 Uhr)
    962: Wien Westbahnhof (ab 10:08 Uhr) – München Hbf (an 14:12 Uhr)
    966: Wien Westbahnhof (ab 12:08 Uhr) – München Hbf (an 16:13 Uhr)
    970: Wien Westbahnhof (ab 16:08 Uhr) – München Hbf (an 20:13 Uhr)
    982: Wien Westbahnhof (ab 18:08 Uhr) – München Hbf (an 22:13 Uhr)

    Pressemeldung WESTbahn Management GmbH

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    Freitag, 01 März 2024 12:45

    Brandenburg: Streckenelektrifizierung zwischen Hennigsdorf und Wittenberge

    Die Länder Berlin und Brandenburg haben sich zusammen mit dem VBB das Ziel gesetzt, den Schienenpersonennahverkehr bis 2037 dieselfrei zu gestalten. Im i2030-Korridor Prignitz-Express/Velten soll daher neben dem bereits in Planung befindlichen Streckenausbau der Abschnitt zwischen Hennigsdorf und Wittenberge elektrifiziert werden. Dafür wurde jetzt die Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land Brandenburg und der Deutschen Bahn geschlossen.

    Diese umfasst die Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 2-4 nach HOAI) mit einem Volumen von rund 24 Millionen Euro. Dadurch kann das Projekt beschleunigt bis zur Erteilung des Planrechts geführt werden. Der Planfeststellungsbeschluss (Baugenehmigung) wird für das Jahr 2030 angestrebt.

    Die von RE6 und abschnittsweise auch RB55 bediente Strecke zwischen Hennigsdorf und Wittenberge gehört mit rund 140 Kilometern und 22 Verkehrsstationen zu den längsten Strecken in Brandenburg ohne Oberleitung. Ein vom VBB beauftragtes Gutachten zum Einsatz alternativer Antriebe aus dem Jahr 2022 kam zum Ergebnis, dass Batterie-Triebzüge auf dieser Strecke effizienter sind als Wasserstoff-Triebzüge. Darauf aufbauend wurden Varianten zur Teilelektrifizierung erarbeitet und auch die Maximalvariante einer Vollelektrifizierung betrachtet. Um die Fördermöglichkeiten für Bundesmittel zu eruieren, wurde in Abstimmung mit der DB InfraGO AG eine erste Nutzen-Kosten-Abschätzung durchgeführt. Im Ergebnis erscheint eine GVFG-Förderung der Vollelektrifizierung mit einer Förderquote bis zu 90% durch den Bund möglich, weswegen nun die Planungen für eine durchgehende Oberleitung als zukunftsfeste Lösung durch die i2030-Partner fokussiert, vorangetrieben werden.

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    Montag, 04 März 2024 11:30

    Brandenburg: Stadler baut ein neues Inbetriebsetzungszentrum für Züge in Hennigsdorf

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    Foto: Stadler Rail Group.

    Stadler wächst weiter und errichtet bis 2027 in Hennigsdorf ein neues Inbetriebsetzungszentrum für Schienenfahrzeuge. Der bisherige Inbetriebsetzungsstandort Velten wird zum Service-Standort umfunktioniert.

    Stadler hat in Hennigsdorf, Landkreis Oberhavel in Brandenburg, ein rund 46.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Am neuen Standort des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers werden in Zukunft die Züge in Betrieb genommen, die im Werk in Berlin-Pankow produziert werden.

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    Montag, 04 März 2024 10:15

    Großbritannien: Siemens Mobility investiert 115 Millionen Euro in hochmoderne Fabrik in Chippenham

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    Foto: Siemens Mobility.

    Siemens Mobility investiert 115 Millionen Euro, um einen neuen, hochmodernen Standort für die Herstellung von Schieneninfrastruktur sowie Forschung und Entwicklung in Chippenham, UK, zu errichten. Die Investition bekräftigt das Engagement für Innovation, Nachhaltigkeit und den Einsatz modernster Technologie, um den steigenden Bedarf an Schieneninfrastruktur sowohl in Großbritannien als auch weltweit zu erfüllen.

    Der neue Standort, der die bestehende Fabrik im Jahr 2026 ersetzen wird, wird maßgeblich für die Abwicklung zukünftiger Projekte von Siemens Mobility im Bereich Bahntechnologie sein. In modernstem Produktionsumfeld soll hier die nächste Generation konventioneller und digitaler Leit- und Sicherungstechnik für Großbritannien entwickelt und gebaut werden. Der Umzug von Produktion und den rund 800 Mitarbeitern wird übergangslos und ohne Unterbrechung erfolgen.

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    Montag, 04 März 2024 09:40

    Ukraine: Kharkivsky Metropoliten schreibt 17 U-Bahnzüge aus

    Das Kommunalunternehmen "Kharkivsky Metropoliten" in Harkìv hat im Amtsblatt der Europäischen Union die Anschaffung von neuem rollendem Material (Metrotrain) ausgeschrieben (132141-2024).

    Es handelt sich um neue fünfteilige U-Bahn-Züge mit durchgehenden Übergängen zwischen den Wagen, wobei die Länge der U-Bahn-Wagen mit Kupplungsvorrichtungen zwischen 18,5 und 20,5 m liegen muss. Die maximale Länge eines U-Bahn-Zuges (Fünf-Wagen-Formation) mit Kupplungsvorrichtungen beträgt 96+1/-0 Meter; Breite: bis zu 2.750 mm, gemäß DSTU B GOST 23961:2011 (GOST 23961-80, IDT); Höhe: bis zu 3.700 mm, gemäß DSTU B GOST 23961:2011 (GOST 23961-80, IDT) und die Abweichung der Höhe des Bodens des Fahrzeugs vom Schienenkopf beträgt 1.150 +0 -50 mm.

    Der Vertrag 1C - Lieferung von 17 neuen fünfteiligen U-Bahn-Triebzügen mit durchgehenden Verbindungsgängen zwischen den Wagen umfasst die Lieferung der folgenden Komponenten:

    • Neue fünfteilige U-Bahn-Triebzüge mit durchgehenden Verbindungsgängen zwischen den Wagen.
    • Obligatorische Ersatzteile, Werkzeuge, Dokumentation, Verbrauchsmaterial und Verschleißteile.
    • Ausbildung des Personals.
    • Inbetriebnahme für den Betrieb von U-Bahn-Zügen und Zusatzeinrichtungen.

    Bei dieser Beschaffung handelt es sich um eine mehrstufige offene Ausschreibung, die den Beschaffungsgrundsätzen und -regeln der EBWE unterliegt und an der sich alle Länder beteiligen können, sofern in den Beschaffungsunterlagen nichts anderes angegeben ist. Die Beschaffung im Rahmen dieses Projekts wird über das EBWE Client E-Procurement Portal (ECEPP) abgewickelt. Jegliche Kommunikation mit dem Kommunalunternehmen "Kharkivsky Metropoliten" in Bezug auf das Ausschreibungsverfahren, einschließlich Aufforderungen zur Klärung und Antworten, darf nur über die entsprechende ECEPP-Nachrichtenzentrale gesendet und empfangen werden. Die oben genannte Beschaffungsstelle beabsichtigt, einen Teil der Erlöse aus einem Darlehen/Zuschuss zu verwenden, das von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) und der Europäischen Investitionsbank (EIB) verwaltet wird.

    Quelle EU-Amtsblatt

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    Montag, 04 März 2024 07:00

    Vereinigte Staaten: Kalifornische Hochgeschwindigkeitsbehörde zeigt Mockup der Züge

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    Fotos: California High-Speed Rail Authority.

    Die nächste Etappe in der Beschaffung von Hochgeschwindigkeitszügen für Kalofornien hat begonnen. Das Feedback von Hunderten von Interessenvertretern ist in die Vision der zukünftigen Innenausstattung der Züge und der ersten Bahnhofskonzepte eingeflossen. Ihre Rückmeldungen werden in die formale Beschaffung von Zügen einfließen und zu den verfeinerten Entwürfen in diesem Jahr beitragen.

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    Sonntag, 03 März 2024 20:50

    Slowakei: Lokomotive fuhr mehrere Kilometer alleine

    Die spontane Bewegung einer Lokomotive, die sich am Samstag (02.03.2024) abends in Spišská Nová Ves ereignete, führte zu einer Verspätung von 14 Personenzügen, die zwischen fünf und 76 Minuten lag. Dies teilte die Sprecherin der Slowakischen Eisenbahnen (ŽSR) der Nachrichtenagentur TASR mit. Die Lokomotive konnte erst nach 17 Kilometern Fahrt hinter Markušovce zum Stehen gebracht werden.

    Nach Angaben der Eisenbahngesellschaft gehörte die losgelöste Lokomotive dem Güterverkehrsunternehmen LRL - Lokorail, a.s.. "Die Lokomotive war abgestellt und wahrscheinlich nicht durch das Transportunternehmen gesichert. Die Weiche Nummer eins in Richtung Markušovce wurde aufgefahren. Der Fahrdienstleiter hat die Eisenbahninfrastrukturverwaltung informiert", teilte die ŽSR mit.

    In Markušovce wurde versucht, die Maschiene zu stoppen, dies gelang jedoch nicht. Erst hinter Markušovce konnte die Lokomotive in Richtung Spišské Vlachy gestoppt werden.

    Das Transportunternehmen Lokorail reagierte auf den Vorfall. "Die Lokomotive ist seit dem 21. Februar für mehr als eine Woche auf dem Bahnhof Spišská Nová Ves abgestellt worden. Gegenstand der laufenden Untersuchung, bei der wir voll mitarbeiten, ist es, herauszufinden, warum das Triebfahrzeug überhaupt in Bewegung gesetzt wurde", erklärte Lokorail.

    Eine Lokomotive der Cargo-Gruppe aus Spišská Nová Ves wurde geschickt, um das Fahrzeug zurückzuziehen.

    Aufgrund des Ereignisses wurde der Bahnverkehr auf dem Abschnitt Spišská Nová Ves - Markušovce - Spišské Vlachy von 19.23 bis 20.30 Uhr unterbrochen. Anschließend wurde er auf dem zweiten Gleis teilweise wieder aufgenommen. Die vollständige Wiederherstellung des Verkehrs fand am Sonntag um 0.40 Uhr statt, teilte die Bahn mit. Drei Güterzüge waren ebenfalls verspätet.

    Martin Kubík. WKZ, Quelle Nový CAS

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